hartwigbenzler

Hetären

"Hetären - So waren die Liebesdienerinnen der Antike", aus: https://www.welt.de/kultur/article1939835/So-waren-die-Liebesdienerinnen-der-Antike.html
"Hetären - So waren die Liebesdienerinnen der Antike", aus: https://www.welt.de/kultur/article1939835/So-waren-die-Liebesdienerinnen-der-Antike.html

Leserbrief an den Chefredakteur der Lokalzeitung "Hamburger #Abendblatt":

"Guten Morgen Herr #Haider,

lese gerade Ihren Artikel in Ihrer gestrigen Ausgabe auf der Seite 2, zum Thema Arbeiten im #Homeoffice

Sie schreiben:

„Alles in allem sind wir beim Abendblatt in der glücklichen Lage, daß wir unseren Beruf, der offensichtlich systemrelevant ist (…), auch weit voneinander ausüben können.“

Mit Verlaub: Wieso offensichtlich? Wie kommen Sie darauf? Und wieso „#systemrelevant“? 

Wenn überhaupt sind Sie das nur in dem Sinne, daß Sie, und das gilt mit eineiigen Ausnahmen für Ihre ganze Zunft in der #BRD, „systemerhaltend“ sind, also dafür da sind, um die „herrschende #Klasse“, also die Macht des bestehenden Systemkartells, also der etablierten Politiker und ihrer Handlanger zu erhalte

Mit „System“ ist natürlich jetzt nicht die Demokratie, also die Herrschaft des Volkes verstanden, sondern die Herrschaft der bisher sich an der Macht befindenden Personen. Das nur zur Sicherheiten, denn bei Ihnen muß man auf der Hut sein, sonst mißverstehen Sie einen bewußt falsch und hetzen einem einen Anwalt auf den Hals (Gruß an Ihre Kollegin vom #Spiegel, die Melanie).

Helmut #Schmidt hatte schon recht, als er mal sagte: das Hamburger Abendblatt hat er jeden Tag gelesen. In zwei Minuten war er damit durch, wenn ich mich recht entsinne. Ich glaube, es war das Studieren des Wetters, was ihm diese Zeit kostete. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Doch noch eins: Man stelle sich eine Sekunde vor, es gäbe Ihr Blatt tatsächlich nicht. Man hätte nur das Internet, das funktionieren und schnell sein müßte - Gruß an Ihre ach so gehuldigte #Kanzlerin, Stichwort "Internet = Neuland“ -, man hätte Zugang zum #NDR, zum #Spiegel (wobei das Blatt eigentlich auch nicht mehr benötigt wird), zur #Zeit, zur #Bild und zur #taz, weil die immer so lustige Überschriften haben. 

Hand aufs Herz: wer würde Sie jetzt etwas vermissen, wer ein wenig, also nur ein klitzeklein wenig politisches Verständnis suchte?

Merke: Wahre Meinungspluralität, also wirkliche, nicht nur wie bei Ihnen vorgespielte, vorgetäuschte, die gibt es in den BRD-Mainstream-Blättern schon lange nicht mehr. Die freiwillige, obgleich natürlich konditionierte Selbstgleichschaltung, ist wahrlich kein Ruhmesblatt für Ihre Zunft.

Ein Beispiel gefälligst? 

Warum berichten Sie nicht über die Vorwürfe gegen Johannes #Kahrs (SPD-Hamburg), der wahrscheinlich 

a. sein #Staatsexamen mit unlauteren Mitteln ergattert hat, 

b. höchstwahrscheinlich seit Jahrzehnten nicht-öffentlichen sexuellen Praktiken nachgeht, für die sich ein jeder anständiger Schwule schämen würde? 

Und das alles mit Rückendeckung - oder wie sagt man da? - wichtiger und mächtiger aktueller und ehemaliger Hamburger Politiker, mindestens von SPD und CDU, wenn ich da, beispielsweise an den Ole denke, obgleich die Hamburger AfD-Fraktion dazu eine auch für Sie einsehbare Kleine Anfrage in der Hamburger Bürgerschaft gestellt hat, mit Hinweis auf öffentlich zugängliche Quellen des #YouTube-Bloggers Klemens #Kilic

Siehe: https://afd-fraktion-hamburg.de/2020/04/24/staatsexamen-taeuschungsvorwurf-gegen-spd-bundestagsabgeordneten-kahrs-afd-stellt-anfrage-petersen-wann-legt-kahrs-die-karten-auf-den-tisch/

Helmut Schmidt, ich glaube er war’s wieder, hatte recht: Journalisten sind wie Huren. Sie hocken auf einem drauf, machen es aber eigentlich nur des Geldes wegen. Ergänzung: und der öffentlichen Pseudowichtigkeit wegen. Öffentliche Huren also.

Mit freundlichen Grüßen

Hartwig Benzler

P.S.: Zum Glück gibt es noch die #Schweiz, beispielsweise mit der #NZZ und der #Weltwoche. Überhaupt die Schweiz: Was da alles geht? Wirklich erstaunlich, obgleich die im Grunde ja auch ethnisch gesehen Deutsche (Alemannen) sind beziehungsweise unsere Brüder und Schwestern aus dem Welschlande und bella Italia. Die Rätoromanen bitte ich jetzt um Vergebung. Da fehlt mir gerade die Analogie.

P.P.S.: Diesen Leserbrief werde ich auf meinen Blog https://hartwigbenzler.livejournal.com und meiner Facebook-Seite einstellen. Damit meine Mühen nicht ganz umsonst, sprich vergebens, also für die Akte P waren."

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