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Das Wort zum Sonntag - eine Replique



Sehr geehrte Frau Behnken,

zufällig, da im Skiurlaub in Tirol, habe ich gestern Nacht in der ARD Ihr Wort zum Sonntag gesehen, Thema „Menschlichkeit an der Grenze“.

Bei Ihrer Ansprache, die als Vorwurf gegen die politisch herrschende Klasse der BRD konzipiert ist, aber im Grunde als eine Anklage gegen das verstockte deutsche Volk verstanden werden muß, das nicht bereit ist, den geschundenen Kindern an den Pforten der EU Einlaß zu gewähren, zielen Sie vor allem auf die offensichtliche Not der Kinder ab, die, von wem auch immer, an die türkisch-griechische Grenze verbracht und dort für das nord- und westeuropäische Fernseh- und Medien-Publikum in dramatischer Art und Weise in Szene gesetzt wurden. Das geht in der Tat ans deutsche Herz.

Sie fordern, kurz gesagt: Laßt sie zu uns kommen, unser Herz ist groß, wir haben Platz und Geld ohne Ende.

Zudem sind wir - wer ist eigentlich „wir“? - Christen und müssen Barmherzigkeit zeigen. Denn das sagt schon die Bibel, die uns seit gut 2.000 Jahren den rechten Weg zeigt. Wer das nicht einsieht, so Ihre Botschaft, ist „Neo-Faschist“, so wie Björn Höcke von der AfD, also ein böser Mensch, kurzum des Teufels.

Mit Verlaub: wir finden Ihren Auftritt, um Ihr neobolschewistisches pseudo-pastorales Wort aufzugreifen, „zum kotzen“. Warum?

1. Sie wollen eine Pastorin sein, die das christliche Wort predigt, agitieren aber hochpolitisch wie eine bolschewistischer Politkommissar. Wie kann ich Sie als gläubiger Christ da ernst nehmen?

2. Sie wollen über den Weg des Gefühls mit den Bildern der herzzerreißenden Kinderaugen den Verstand mündiger deutscher Bürger brechen, die bereits seit 2015 eingesehen haben, wohin solch eine von Ihnen gutgeheißene, tatsächlich unverantwortliche Merkelsche Migrations-Politik der offenen Grenzen hinführt. Denn wenn Sie 5.000 Kindern den Einlaß nach Deutschland gewähren, warum wollen Sie weiteren 5.000 den Zugang verwehren? Und warum dann den nächsten 5.000 und so weiter?

Nach Aussagen des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen sind allein in Afrika in den kommenden Jahren und Jahrzehnten über 1,5 Milliarden Afrikaner migrationswillig. Logischerweise sind das alle anfänglich Kinder und Kleinstkinder. Diese müßten Sie dann mit Ihrer Barmherzigkeit-Logik auch alle nach Deutschland lassen.

Über chinesische, indische, uigurische, pakistanische, burmesische und andere geschundene asiatische Kinder will ich gar nicht reden, und venezolanische, kolumbianische, bolivianische und sonstige arme südamerikanische Kinder bedürfen auch unserer Barmherzigkeit.

Sollen „wir“ diese Kinder auch noch alle aufnehmen, Frau Behnken, wenn das von ARD, ZDF, Bild und Spiegel entsprechend herzzerreißend aufbereitet wird?

3. Wenn Sie doch so für die Aufnahme von Kleinkindern aus Afrika und Asien sind, warum gehen Sie nicht mit gutem Beispiel voran und zeigen uns, wie das so geht? Fünf Kinder müßte Ihr großherziges „christliches“ Wohnumfeld bestimmt schaffen.

Für die Kosten dieser Kinder, bis sie wirtschaftlich auf eigenen Beinen stehen können, also sagen wir mal für die kommenden zwanzig Jahre, stehen natürlich nur Sie alleine gerade, ergo: mit Ihrem gesamten privaten Vermögen. Sie schaffen das, ganz gewiß. Oder wollen Sie etwa afrikanische oder asiatische Kinder allein aus persönlichen pekuniären Gründen abweisen?

4. So wie Sie als pseudo-pastoraler Gutmensch auftreten, der vom BRD-volkserzieherischen, antideutschen AgitProp-Sender NDR hofiert und finanziert wird, müßten Sie doch die ausnahmsweise mal weisen Wort des ehemaligen BRD-Bundespräsidenten Joachim Gauck kennen, der mal sagte: „Unser Herz ist weit. Aber unsere Möglichkeiten sind endlich.“ Sind Sie etwa anderer Meinung?

Nochmals: Wenn Sie 5.000 Kinder aufnehmen, werden Sie in Zukunft 500 Millionen nicht den Zugang verwehren dürfen, da gleiches Recht und gleiche Barmherzigkeit für alle Kinder gilt.

5. Was ist eigentlich „neofaschistisch“ daran, anstatt Ihren Worten vielmehr den Worten solcher deutschen Frauen zu folgen, die wie der Gründerin des humanitären Kinderhilfevereins Zeltschule e.V. (www.zeltschule.org) vorbildhaft den aus den umkämpften syrischen Kriegsgebieten geflohenen Kindern mit Schulunterricht und anderen sozialen Maßnahmen vor Ort, also heimatnah, helfen, damit sie

a. weiter Zugang zu Bildung bekommen,
b. bei ihren Eltern und Familien verbleiben können, aber eben
c. nah an ihrer Heimat sind,
damit sie, sobald wie möglich, nach Hause gehen können, um dort, wenn entsprechend alt, ihr zerbombtes Land wieder aufzubauen?

Warum sollen eigentlich syrische Kinder und Erwachsene das nicht schaffen, was vor 75 Jahren deutsche Kinder und Erwachsene auch geschafft haben, nämlich ein total zerstörtes Land wieder aufzubauen?

Oder wollen Sie sagen, Deutsche seien leistungsfähiger, also de facto „höherwertiger“ als Syrer? Was wäre das für ein rassistisches, neokolonialistisches, nationalsozialistisches Denken von Ihnen?

Wie könnten Sie das mit Ihrem christlichen Glauben vereinbaren, jeder Mensch sei doch gleich vor Gott, unabhängig von seiner Rasse, Herkunft und Abstammung?

Abschließend: Was für ein gestörtes Verhältnis haben Sie eigentlich zu Ihren Eltern und Großeltern, sollten diese denn Deutsche sein oder gewesen sein, daß Sie sie als Deutsche so sehr hassen, daß Sie gemeinsam mit allen deutschhassenden deutschen Frauen wie beispielsweise Anja Reschke, Carmen Miosga, Anne Will, Claudia Roth, Karin Göring-E. und Angela Merkel das deutsche Volk in seiner angestammten Form abschaffen wollen, indem Sie

a. die 100.000-fache Abtreibung deutscher Kinder gutheißen, und
b. gleichzeitig dem Zustrom Millionen von nicht-deutschen Kindern das Wort reden?

Glauben Sie, wegen Auschwitz müsse das deutsche Volk als halbwegs homogenes Volk die göttliche gerechte Strafe dafür zahlen, mindestens bis ins siebente Glied, damit so etwas wie Auschwitz nie wieder geschieht?

Mit Verlaub: Der Tag, an dem der Rundfunkbeitrag abgeschafft und solche antideutschen, pseudo-christlichen, de facto neobolschewistischen Sendungen wie die Ihrige eingestellt sein werden, wird ein Segenstag für das deutsche Volk sein.

Aber er wird es auch für die gesamte Menschheit sein, inklusive der syrischen und anderen fremdländischen Kinder weltweit, denn dann wird Deutschland endlich wieder seelengeheilt in der Welt auftreten können und diesen göttlichen Geschöpfen in ihrer Heimat wirklich helfen können - zum Segen aller.

Möge unser Vater im Himmel und Jesus Christus Ihnen verzeihen. Für Ihre geschundene deutsche Seele bitten wir alle um Vergebung. Erbarm Dich Ihrer.

Denn auch Sie sind in Ihrem Deutschenhaß letztendlich nur eine arme verirrte menschliche Seele, die nach Seelenheilung ruft.

Unsere Menschlichkeit kennt keine Grenzen. Sie schließt Kinder von nah und fern ein, das deutsche Volk wie alle Völker dieser Erde.

Und ja: Sogar deutsche Frauen wie Sie, die willentlich oder billigend die Abschaffung des deutschen Volkes und aller europäischen Völker in ihrer angestammten Art und Weise das Wort reden.

Amen.

Aus Tirol grüßt Sie

Hartwig Benzler, Hamburg

Ihr Beitrag: https://www.daserste.de/information/wissen-kultur/wort-zum-sonntag/sendung/spricht-pastorin-annette-behnken-loccum-124.html
Tags: Wort zum Sonntag; NDR; Auschwitz; Höcke;, behnken; bolschewismus; kinder; migrante
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