hartwigbenzler

Die ewig treue Linke

Bild von Lenin, tatsächlich Wladimir Iljitsch Uljanow, gepostet auf Twitter durch die ewig treue Linke aus Essen/Ruhrgebiet. Siehe https://twitter.com/linkeessen/status/1252970834005721090.
Bild von Lenin, tatsächlich Wladimir Iljitsch Uljanow, gepostet auf Twitter durch die ewig treue Linke aus Essen/Ruhrgebiet. Siehe https://twitter.com/linkeessen/status/1252970834005721090.

Was es alles so gibt. Hier ein offenes Bekenntnis der #Linken aus #Essen

Merke: Im #Ruhrgebiet, zumal in #Bottrop, der Heimatstadt unserer mütterlichen Ahnenlinie, das ja nebenan von Essen liegt, der Heimatstadt des Noch-AfD-Ko-Bundessprechers #Meuthen, der immer noch versucht, sich und sein Sein in der #AfD zu retten, jedoch dauerhaft ohne Erfolg, also der Hang der Ruhrpottler zum #Sozialismus, #Kommunismus und #Bolschewismus wär schon immer höher ausgeprägt als in anderen westdeutschen industriell geprägten Populationsansammlungen. So holte in den 70ern in Bottrop die #DKP fast konstant um die 8% an Wählerstimmen.

Nicht nur dort wird deshalb zu weilen noch kräftig mitgesungen: Die Partei hat immer recht, von Louis #Fürnberg, dem Sohn einer jüdischen Textilfabrikantenfamilie im mährischen Iglau (https://de.wikipedia.org/wiki/Louis_Fürnberg) der 1950 diese langjährige SED-Hymne getextet und komponiert hatte: https://youtu.be/JZ3_d0unago.

Hubertus #Knabe, geschaßter DDR-gebürtiger Historiker und immer noch Kämpfer gegen eben diese DDR, ist überhaupt nicht amüsiert über so eine Leninsche Treue: https://hubertus-knabe.de/lenin-als-vorbild/. Wir meinen: jedem das Seine, solange wir das Sagen haben. 😉

Hier einige Zitate, die angeblich von Lenin stammen sollen:

„Es gibt kein anderes Mittel, den Schwankenden zu helfen, als daß man aufhört, selbst zu schwanken.“

„Das Bündnis der Arbeiter und Bauern – das ist es, was uns die Sowjetmacht gebracht hat. Darin liegt ihre Stärke. Das ist das Unterpfand für unseren endgültigen Sieg.“

„Die Freiheit, sagt Lenin, ist ein Vorurteil der Bourgeoisie. Die Gleichheit, sagt Maurice Sachs, ist ein Vorurteil des Proletariats.“

„Wer die Kapitalisten vernichten will, der muß ihre Währung zerstören.“ (HB: Irgendwie müssen wir da an Angela Merkel und Mario Draghi denken)

(Alle Zitate siehe hier: https://www.aphorismen.de/suche?f_autor=2295_Wladimir+Iljitsch+Lenin)

Neben Lenin erfreut sich auch dessen Kumpel #Stalin immer noch großer Beliebtheit bei vielen Kommunisten und Konsorten, also bei den #Linken. Hier zur Einstimmung ein stimmungsvolles Lied über #Stalin (den Adler), geschmettert von Ernst #Busch und anderen Kommunistensängern: https://youtu.be/z1frWY9uA7c.

Historisch gewichtige Männer fanden rührende Worte über diesen Menschheitsbeglücker (http://linke-buecher.de/texte/linke-klassiker/stalin/Zitate-ueber-Stalin---von---stalinwerke.de.html):

„"Dieser Mann kann handeln. Er hat immer das klare Ziel vor Augen. Mit ihm zu arbeiten, ist ein Vergnügen. Es gibt keine Umständlichkeiten. Er legt die Frage dar, die er diskutieren will, und davon wird in keiner Hinsicht mehr abgewichen."(#Roosevelt, Präsident der #USA)

"Er (Stalin) gilt durchweg als ein sauber lebender Mensch, bescheiden, zurückhaltend, zielbewusst, ein Mann von eingleisigem Denken, dessen Sinnen und Trachten auf den Kommunismus und die Hebung des Proletariats gerichtet ist... Er hat einen gescheiten Humor. Und einen großen Geist. Scharfsinnig, durchdringend klug und vor allem, so empfinde ich ihn, weise. Wenn Du Dir eine Persönlichkeit ausmalen kannst, die in allen Stücken das volle Gegenteil von dem ist, was der rabiateste Stalingegner sich auszudenken vermochte, dann hast Du ein Bild dieses Mannes"
(J.E. #Davis, "Als USA-Botschafter in Moskau", 1943, S. 144 u. 276)

„Den Unterdrückten von fünf Erdteilen, denen, die sich schon befreit haben, und allen, die für den Weltfrieden kämpfen, muss der Herzschlag gestockt haben, als sie hörten, Stalin ist tot. Er war die Verkörperung ihrer Hoffnung. Aber die geistigen und materiellen Waffen, die er herstellte, sind da, und da ist die Lehre, neue herzustellen."
(Bertolt #Brecht)

„Er war eine herausragende Persönlichkeit, die in unserer rauhen Zeit, in der Periode in der sein Leben verlief, imponierte.

Stalin war ein außergewöhnlich energischer, belesener und äußerst willensstarker Mann, heftig, schroff, schonungslos in der Sache, wie im Gespräch, dem selbst ich, der ich im englischen Parlament groß geworden bin, nichts entgegenzusetzen vermochte ... 

In seinen Werken spürte man eine hünenhafte Kraft. Stalins Kraft war so groß, daß er unter den Führern aller Völker und Zeiten nicht seinesgleichen kennt ... 

Die Menschen konnten seinem Einfluß nicht widerstehen. 

Als er den Raum der Konferenz von Jalta betrat, erhoben wir uns alle, buchstäblich wie auf Kommando. Und, so seltsam es ist, wir legten die Hände an die Hosennaht. 

Stalin besaß einen tiefschürfenden, gründlichen und logischen Verstand. Er war ein unübertroffener Meister darin, in schweren Momenten einen Ausweg aus der ausweglosesten Lage zu finden ... 

Er war ein Mann, der seinen Feind mit den Händen seiner Feinde vernichtete, der uns, die er offen Imperialisten nannte, zwang, gegen Imperialisten zu kämpfen. Er übernahm das Rußland des Hakenpflugs und hinterließ es im Besitz der Atomwaffe.“
(Winston #Churchill)

„Seit meinem siebzehnten Lebensjahr bin ich ein überzeugter Antistalinist gewesen. Die Idee eines Attentats auf Stalin beherrschte meine Gedanken und Gefühle. Wir studierten die ‚technischen’ Möglichkeiten eines Attentats. Wir fingen mit den praktischen Vorbereitungen an.“

„Wenn sie mich 1939 zum Tode verurteilt hätten, wäre das die richtige Entscheidung gewesen. Ich hatte geplant, Stalin zu töten und das war ein Verbrechen, oder? Als Stalin noch lebte, sah ich das anders, aber jetzt, wo ich das ganze Jahrhundert überblicken kann, sage ich: Stalin ist die größte Persönlichkeit dieses Jahrhunderts gewesen, das größte politische Genie. Ein wissenschaftlicher Standpunkt jemanden gegenüber, muss nicht dem persönlichen Verhalten entsprechen.“

(Alexander #Sinowjew, Les confessions d’un homme en trop, Olivier Orban Verlag, 1990, s. 104, 120. Interview Humo, 25. Februar 1993, s. 48-49)

"Ich möchte einige Worte über den XX. Parteitag der #KPdSU sagen. Ich meine, da sind zwei "Schwerter": Das eine ist Lenin, das andere Stalin. Das Schwert Stalin haben die Russen jetzt aus der Hand gelegt. Gomulka und einige Leute in Ungarn haben es aufgehoben, um einen Streich gegen die Sowjetunion zu führen und gegen den so genannten Stalinismus Front zu machen. Die kommunistischen Parteien vieler europäischer Länder kritisieren die Sowjetunion ebenfalls, Togliatti ist ihr Anführer. Und auch die Imperialisten benützen es, um Leute zu erschlagen, Dulles zum Beispiel hat es eine Zeitlang geschwungen. Dieses Schwert wurde nicht verliehen, es wurde aus dem Fenster geworfen. Wir in China haben es nicht weggeworfen. Erstens nehmen wir Stalin in Schutz, zweitens kritisieren wir zugleich seine Fehler; deshalb haben wir den Artikel "Über die historischen Erfahrungen der Diktatur des Proletariats" geschrieben. Im Unterschied zu einigen Leuten, die Stalin verunglimpfen und in Grund und Boden verdammen, handeln wir in Übereinstimmung mit den objektiven Tatsachen.

Und das Schwert Lenin, ist es nicht ebenfalls von einigen sowjetischen Führern gewissermaßen beiseite gelegt worden? Ich meine, das ist in beträchtlichem Maße geschehen. Hat die Oktoberrevolution noch Gültigkeit?

Kann sie weiterhin als Vorbild für alle Länder dienen? Im Bericht von Chruschtschow auf dem XX. Parteitag der KPdSU heißt es, dass es möglich sei, die politische Macht auf dem parlamentarischen Weg zu ergreifen. Das würde bedeuten, es sei nicht länger notwendig, dass alle Länder von der Oktoberrevolution lernen. Ist dieses Tor einmal geöffnet, dann hat man den Leninismus im Grunde schon über Bord geworfen."
(#Mao Tsetung, Ausgewählte Werke, Band V, Verlag für fremdsprachige Literatur, Peking 1978)

"Stalins Äußeres, seine leise Stimme, seine konkreten und tiefen Urteile und sein Wissen in militärischen Fragen sowie die Aufmerksamkeit, mit der er sich meinen Bericht anhörte, hatten mich stark beeindruckt."

"Ich weiß, dass sich Stalin sehr viel um die Verteidigungsindustrie kümmerte; er kannte viele Betriebsdirektoren, Parteiorganisatoren, Chefingenieure, traf oft mit ihnen zusammen und drängte mit der ihm eigenen Beharrlichkeit auf Erfüllung der Betriebspläne."

"Stalin, der den Frieden als entscheidende Voraussetzung für den Aufbau des Sozialismus in der UdSSR erhalten wollte, sah, dass die Regierungen Großbritanniens und der USA nichts unversucht ließen, das faschistische Deutschland in einen Krieg gegen die Sowjetunion zu treiben."
(Marschall G. K. #Schukow)

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