hartwigbenzler

Ernst Nolte übertrumpft Jürgen Habermas

Jürgen Habermas, links, wie in der heutigen Zeit abgebildet. Ernst Nolte, auf dem Bild rechts, im Jahre 1997, wie in der Deutschen Welle abgebildet. Schein versus Sein. Eine Ehre, letzteren persönlich begegnet zu sein.
Jürgen Habermas, links, wie in der heutigen Zeit abgebildet. Ernst Nolte, auf dem Bild rechts, im Jahre 1997, wie in der Deutschen Welle abgebildet. Schein versus Sein. Eine Ehre, letzteren persönlich begegnet zu sein.

In der aktuellen #Zeit-Ausgabe vom 7. Mai 2020 findet sich ein gedanklicher Austausch zwischen Jürgen #Habermas und einem uns unbekannten Rechtstheoretiker, Klaus #Günther. Siehe hier: https://www.zeit.de/2020/20/grundrechte-lebensschutz-freiheit-juergen-habermas-klaus-guenther/

Bildausschnitt der beiden Diskutanten aus der heutigen Zeit.
Bildausschnitt der beiden Diskutanten aus der heutigen Zeit.

Beide, die sich persönlich kennen und schätzen, Habermas in der Rolle des weisen Lehrers, Günther in der des lernenden Schülers, besprechen die rechtstheoretische Frage, ob im Zusammenhang mit der durch die #Corona-Krise aufgeworfene Fragestellung, das Rechtsgut des Lebensrechtes einzelner, also hier der Alten und Schwerkranken, könne und dürfe gegenüber dem vieler anderer, also hier der Jüngeren und Gesünderen, ab- und so aufgewogen werden, richtig oder falsch sei.

Beim Durchlesen des Textes sehen wir uns jedenfalls in unserer bisherigen Einschätzung bestätigt: Jürgen Habermas ist wahrscheinlich der größte Dampfplauderer der #Bundesrepublik Deutschland, der mit hochwichtig klingenden, da geschachtelten Sätzen um sich wirft, diese bespickt mit selten gebrauchten Wörtern und Fremdwörtern, dazu da, um eine Scheindenkergröße darzustellen, die auf einfache und leichtgläubige Gemüter wie die des Herrn Professors Günther gewaltig schlau wirken können und Eindruck schinden. Mehr Schein als Sein.

Wir dagegen empfinden das Geschwurbel von Herrn Professor Habermas gelinde ausgedrückt als dummdreistes, hohles Gequaaatsche, wie es der sächsische Kabarettist Uwe #Steimle so treffend letztens in Annaberg-Buchholz in einem anderen Zusammenhang zum besten gab, ab Minute 1:45: https://youtu.be/XXwe_np-ALE.

Daß quasi eine ganze Generation von jungen, wißbegierigen deutschen #Studenten, den sogenannten #68ern, so einem Quacksalber nahezu hündisch nachgelaufen ist und teilweise auch noch heute nachläuft, daß eine sich intellektuell dünkende WilliWichtig-Wochenzeitung aus Hamburg wie die Zeit wirklich glaubt, und ganz bestimmt ihr Herr Chefredakteur Giovanni di #Lorenzo, mit so einem pseudophilosophischen Hochstapler sich auch noch schmücken zu können, zeigt, welche Potemkinschen Geistespopanze diese unsere heutige BRD-Gesellschaft aufgetürmt hat.

Zusammenfassung der Schriften und Gedanken von Prof. Ernst Nolte über Revisionen und Revisionismen in der Geschichtswissenschaft, subsumiert in der von Nolte geprägten Begriffsschöpfung des „kausalen Nexus“. Der kausale Nexus. Herbig Verlag, München, 2002
Zusammenfassung der Schriften und Gedanken von Prof. Ernst Nolte über Revisionen und Revisionismen in der Geschichtswissenschaft, subsumiert in der von Nolte geprägten Begriffsschöpfung des „kausalen Nexus“. Der kausale Nexus. Herbig Verlag, München, 2002

Wir dagegen loben Ernst #Nolte, der jedenfalls wahrlich die Würde hatte, Professor genannt zu werden, und, obgleich politisch eher ein Linker, sich dennoch traute, dem linken wahrheitswidrigen historischen Mainstream zu widersprechen und den offenkundigen kausalen #Nexus herzustellen und ihn auch trotz aller Anfeindungen zu vertreten - was denn sonst? 

In der Sache war und ist es eigentlich eine Banalität: Das spätere Ereignis kann nicht und darf nicht ohne das frühere Ereignis verstanden werden. Erst kam der Bolschewismus, unter dem Deckmantel des Kommunisums, danach kam der Nationalsozialimus. Nur letzterer konnte sich auf ersteren beziehen, denn anders herum wäre das ein Ding der physikalischen Unmöglichkeit gewesen.

Daß Nolte dabei expressis verbis das letztere trotz alledem, soweit überhaupt nötig, mehr verurteilte als ersteres, weil sich in seinen Augen beim letzteren die Opfer, also „die Juden“, ihrer Verfolgung aufgrund ihrer gruppenspezifischen unabänderlichen Gruppenzugehörigkeit nicht entziehen konnten, wohingegen zum Beispiel, obgleich de facto nur theoretisch, aber immerhin vom Prinzipiellen her, der angebliche Ausbeuter der Arbeiterklasse, also der Unternehmer, der Kulake, der Intellektuelle, sich von dieser Klassenzugehörigkeit lösen konnte, indem er sich, als Arbeiter und Bauer, der Arbeiterklasse anschließen konnte und so dem ansonsten sicheren Tode von der Schippe springen konnte, wird von den linken Hohepriestern Habermasscher Couleur beflissentlich ausgeblendet. Das konnte „ein #Jude“, wie auch immer definiert, eben gerade nicht, denn die damals herrschenden #NS-Deutschen hatten es so bestimmt.

Das berühmteste Standardwerk von Ernst Nolte, Der Faschismus in seiner Epoche, erschienen im Piper Verlag, München, 1963.
Das berühmteste Standardwerk von Ernst Nolte, Der Faschismus in seiner Epoche, erschienen im Piper Verlag, München, 1963.

Man könnte jetzt praxisnah einwenden, daß es auch bei letzteren Schattierungen, Einschränkungen, Aufweichungen gab, man denke da nur an den Sager des Reichsmarschalls, der meinte, wer „ein Jude“ sei, bestimme er. Doch grundsätzlich und offensichtlich ist Nolte zuzustimmen. 

Aus der Perspektive der Ausweichmöglichkeit zu dieser verfolgungsbedingten staatsseitigen Gruppenlogik heraus war das Dritte #Reich vom Grundsatz her schärfer und erbarmungsloser als die bolschewikische Sowjetunion, so gesehen der Nationalsozialismus schlimmer als der Bolschewismus, wenn es im Grauen und im Vernichtungswillen überhaupt eine hierarchische Unterscheidung geben kann. Aus dem von Nolte richtigerweise festgestellten kausalen Nexus heraus kann eben gerade keine Gleichschlechtigkeit der beiden Systeme abgeleitet werden. Welch ein fundamentales Fehlverständnis der These von Ernst Nolte.  

Nolte hat dem auch vehement widersprochen, und er würde es heute bestimmt immer noch tun, nur ist er heute tot, und damals hat ihn zunehmend fast keiner mehr zuhören wollen, auch schon aus Angst und Sorge heraus, auf der falschen, also auf der „bösen“, sprich „rechten“ Seite zu stehen, als vermeintlicher Verhamloser des Nationalsozialismus. Damals genauso wie heute, die Zeiten ändern sich grundlegend nicht. 

Nebenbei gesagt: Sein vergleichendes, also per Definition relativierendes Denken und Sprechen über historische Ereignisse war damals in den 70ern und 80ern öffentlich noch ansatzweise möglich, denn die unsäglichen Erweiterungen des Paragraphen 130 StGB gab es noch nicht.

Nolte hatte es verstanden und, obgleich er vom Wesen her mehr ein vorsichtiger und konfliktscheuer Mensch war, entsprechend aufs Papier gebracht: Es gab die grundsätzliche unterschiedliche Ausgrenzungsausrichtung der beiden aufeinander folgenden, sich dann später gegenseitig bedingenden #Totalitarismen

Versehen mit dem jeweiligen gleichgerichteten Anspruch auf allumfassende Absolutheit der gesellschaftlichen Richtigkeit verfolgten die beiden Staatsformen dann doch anders bzw. in anderer Schärfe. 

Bei ersterem, dem Bolschewismus/Kommunismus, war es „nur“ die Klasse. Bei letzterem, dem Nationalsozialismus, war es dagegen die #Rasse, und von letzterer konnte, so Nolte, sich keiner befreien - es sei denn, er floh aus Deutschland oder später aus bzw. vor dem NS-besetzten Europa. 

Prof. Ernst Nolte und Hartwig Benzler, Ende 2014, in seiner Berliner Wohnung in der Bamberger Straße.
Prof. Ernst Nolte und Hartwig Benzler, Ende 2014, in seiner Berliner Wohnung in der Bamberger Straße.

Uns ist es deshalb am Vortage des von der #BRD hochgefeierten Befreiungstages eine Ehre und es erfüllt uns mit Stolz, daß wir noch zu Lebzeiten des großen deutschen Denkers diesen liebenswürdigen Menschen, Ernst Nolte, in seiner Privatwohnung in #Berlin-Wilmersdorf in der Bamberger Straße persönlich kennenlernen durften. 

Wir halten fest: Nolte hatte im sogenannten #Historikerstreit natürlich recht. Habermas lag grundlegend daneben. Aber öffentlich durchsetzen konnte sich damals letzterer.

Es ist ein Drama für das #deutsche Volk, daß mit seine klügsten, kreativsten und wißbegierigsten jungen Männer und Frauen, entsprungen aus den Wirren und Wehen der Kriegs- und Nachkriegszeit, also fast eine komplette deutsche Studentengeneration, die berühmt-berüchtigten 68er, mit den Hohlheiten und Phrasologien eines Jürgen Habermas wie der schon vor ihm dagewesenen Vertreter der sogenannten Frankfurter Schule berauscht und verführt werden konnten. 

Das Habermassche schändliche pseudointellektuelle Wirken wirkt leider noch heute, im Jahre 2020, über vierzig bis fünfzig Jahre später, in unverantwortlicher Weise volkszersetzend. Das muß ein Ende haben. 

Was wäre uns Deutschen in den letzten Jahrzehnten nicht alles erspart geblieben, hätten sich damals mehr mutige deutsche Geistesgrößen hinter Ernst Nolte gestellt und ihm wirklich den Rücken gestärkt, anstatt dem anderen, dem Habermas, noch mehr Futter in seinem Zermürbungskrieg gegen den aufrechten deutschen Professor zu geben. 

Denn allein schon aufgrund seiner ortsnahen Abstammung in Witten war, fast automatisch, Ernst Nolte dem nicht fernen Arbeiter und Malocher des Ruhrgebiets, also allgemein gesprochen der geschundenen Arbeiterklasse, emotional zugewandter als man das von seinem distinguierten, stillen Habitus her hätte vielleicht glauben wollen, bei dem man hätte denken können, er entstamme einer elitären Familie aus Sachsenhausen oder Dahlem. 

Nolte war eben ganz im Gegenteil von Anfang an ein sozialer, ein gerechter, ein friedfertig denkender Mann, der leider das Pech hatte, sich zumindest im öffentlichen Diskurs seiner Schaffenszeit gegen die Hyänen-gleichen Besserwisser und kommunistisch angehauchten Politkommissare à la Jürgen Habermas durchsetzen zu müssen - das aber fast alleine dann nicht schaffen konnte. 

Woran wir wieder erkennen: In der weltlichen Welt siegt zunächst und zumeist die Lüge, das Schlechte. Auf lange Sicht hingegen haben Lügen im Regelfall dann doch die kürzeren Beine, das Richtige, „die Wahrheit“ obsiegt. Gut so.

Wir halten fest: Professor Ernst Nolte war, ist und wird es immer sein - einfach Spitze. Danke.

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