hartwigbenzler

Totale Befreiung vom Spiegel

https://www.spiegel.de/geschichte/kriegsende-am-8-mai-1945-der-schaerfste-bruch-in-der-deutschen-geschichte-a-64b9a54a-be13-489a-a4b7-1a79a4c918f0

Hammer und Sichel auf dem Reichstag zu Berlin, in nachgestellter Pose, da beim ersten Mal das mit dem Photo der Sowjetrussen nicht so ganz geklappt hatte. Aus dem Spiegel-Artikel von Nils Minkmar entnommen.
Hammer und Sichel auf dem Reichstag zu Berlin, in nachgestellter Pose, da beim ersten Mal das mit dem Photo der Sowjetrussen nicht so ganz geklappt hatte. Aus dem Spiegel-Artikel von Nils Minkmar entnommen.

Zum heutigen Tage der #Heimatbefreiung - wir verweisen auf unseren persönlich gehaltenen BlogBeitrag über unsere Heimatbefreiung väterlicherseits in der #Niederlausitz, heute #Polen, https://hartwigbenzler.livejournal.com/13538.html, einem Artikel, nebenbei gesagt, der unserer Meinung nach sehr versöhnlich gehalten war, aber zum Beispiel einen #Chefredakteur eines Hamburger Mainstream-Blattes dazu veranlaßte, uns haßerfüllt zu schreiben: „Noch einmal: Ersparen Sie mir künftig Ihre Mails. Ich hoffe, Sie haben das jetzt verstanden“, was wir uns nur mit der jahrelangen einseitigen selbsthassenden Konditionierung der #BRD-Geschichtsumdeutung erklären können und dem völligen Ausblenden des Leids von Millionen eigener Landsleute, zumal denen aus dem deutschen Osten - wollen wir uns trotz allem den Befreiungsgefühlen des Mainstreams zuwenden. Denn noch sind sie ja am Drücker, noch bestimmen sie und nicht wir die Richtlinien der Deutschen Politik.

Also, ab zum #SPIEGEL, den Hohepriestern der BRD, immer noch, wenn auch immer weniger, aber immerhin. Und siehe da, pünktlich zum 8. Mai, kommt der in diesem Beitrag gelinkte Aufsatz eines Nils #Minkmar um die Ecke, wie gerufen. Soweit wir wissen, ist der Herr Redakteur für Kultur und Ähnliches zuständig, also für das Seelige, für das Immaterielle, den geistig-moralischen Gesellschaftskitt, nicht für die harte Wirtschaft und den schnöden Mammon. Ist ja auch unser Thema. Also der richtige Sparringspartner.

Wir müssen zugeben, das, was der Nils da so zu Papier gebracht hat, das hat schon was. Also abseits der inhaltlichen Bewertung, 1 minus, mindestens. Wirklich gut geschrieben. 

Natürlich hat er vollkommen recht in der Feststellung, daß für die allermeisten Deutschen damals, also am 8. Mai 1945, dieser Tag kein Tag der Befreiung war, sondern ein Tag des totalen Endes, der totalen Erschöpfung, der totalen Zäsur, was auch sonst? 

Die NS-Regierung hatte spätestens seit der Rede von Joseph Goebbels mit dem totalen Krieg auf den totalen Endsieg gesetzt, und eben total verloren. 

Minkmar hat ebenso recht, daß die weitere deutsche Geschichte nach 1945 ganz anders verlaufen wäre, wenn am unseren Geburtstag, also dem 20. Juli, aber 1944, wir bekanntlich erst 1963, das Attentat von Graf von Stauffenberg in der Wolfsschanze bei Rastenburg in Ostpreußen gelungen wäre, also Adolf Hitler umgebracht worden wäre. Dann wäre vielen Deutschen sicherlich viel Leid erspart geblieben.

Wir glauben uns daran zu erinnern, daß in den zehn Monaten nach dem 20. Juli mehr Deutsche gestorben sind also in den vier Jahren zuvor. Was für ein deutscher Blutzoll. Wahnsinn.

Nils Minkmar würde aber nicht beim Spiegel arbeiten, dem Verwalter der antideutschen Erinnerungskultur seit Ende des Krieges, spätestens jedoch seit den Tagen der geistig-moralischen Übernahme der BRD durch die zumeist verführten 68er, Stichwort Frankfurter Schule, wenn er ein Ende des Dritten Reiches bereits zum 20. Juli 1944 als nicht etwas ganz Schlimmes betrachten würde. 

Ja, wenn das gekommen wäre, das Attentat wäre gelungen, Hitler tot, und der Krieg zu Ende, dann schon, am 20. Juli 1944, da hat er ganz recht, der Nils, dann wäre ja Deutschland nach 45 weitaus nationaler, weitaus ostelbischer, weitaus rechter, weitaus östlicher, weitaus militärischer, weitaus stolzer gewesen, als daß es danach bis heute gewesen ist.

Und ja, auch da hat er recht, die alten über Jahrhunderte gewachsenen deutschen Adelseliten haben seit 1871 kapitale Fehler begangen. Der allerschlimmste, unseres Erachtens, war der erste gleich im Spiegelsaal von Versailles, der die Franzosen, den Erbfeind, dermaßen seelisch knechten und brechen sollte, ihn aber tatsächlich ohne Not so anstachelte, daß uns dann 1918 ein Clemenceau serviert wurde, ein Deutschenhasser par excellence, ganz im Stile der heutigen Antifa, und vor allem seinetwegen der Knebelvertrag von Versailles (und Trianon) entstand und eben die weiteren Folgen bis zum totalen Ende 1945. 

Was ein Nils Minkmar als geistig-kulturelles Produkt des antideutschen BRD-Deutschen beim volkszersetzenden Spiegel nicht verstehen kann, weil er eben so konditioniert und erzogen wurde, ist, daß Deutschland vor 1945 weitaus größer war als heute, und das über Jahrhunderte, wenn nicht über Jahrtausende, wenn wir auch noch den Westen, den Nordern und den Süden Europas miteinbeziehen, und eben nicht nur geographisch gesehen, sondern eben auch geistig-kulturell. 

Und er kann nicht begreifen, weil er es beflissentlich ausblendet, genau wie der Wundermann von der #Mopo, daß dieses geistig-moralische ahnenbedingte Erbe auch in über 15 Millionen Deutschen aus dem deutschen und mitteleuropäischen Osten nach dem 8. Mai 1945 weiterlebte, wenn auch zumeist unterdrückt, verschämt, still und leise, in den 50ern noch halbwegs offen, doch in den 60ern zunehmend zugedeckt durch ein zwangsweises aufgesetztes Leidensnarrativ eines anderen Volkstammes, danach tagtäglich eingehämmert in die Köpfe und Herzen einer aufbegehrenden deutschen rebellischen Jugend, wie das nun mal die Jugend ist, durch grundsätzlich nicht verkehrte Dogmenbücher à la Mitscherlich über die Unfähigkeit der Deustschen zu trauern, gemeint über das Leid der anderen, den Opfern des Dritten Reiches, also „den #Juden“. 

Aber über das eigene Leid, das Leider der Millionen Deutschen, und nochmals, vor allem den über 15 Millionen Deutschen aus dem Osten, despektierlich als „die Pollacken“ abgekanzelt von einem „Kanzler der Alliierten“, wie das ein nationaler Sozialdemokrat wie Kurt Schumacher noch treffend über Konrad Adenauer sagen konnte, aber auch den deutschen Frauen, Kindern, Alten in West- und Mitteldeutschland, die tagein, tagaus in den Luftschutzkellern verharren mußten, wenn sie denn überhaupt da Platz bekamen, und Tonnen an Spreng- und Phosphorbomben auf den Kopf geschmissen bekamen, von den „Befreiern“ aus dem Westen, also den Tommies und den Amis, ja selbst die Fremdarbeiter aus den besetzten Gebieten Europas, die im Deutschen Reich für die Deutschen arbeiten mußten, wollten, konnten, waren Opfer des Bombenterrors, in Hamburg, in Köln, in Magdeburg, in Stettin, in Königsberg, in Breslau, sicherlich kulminierend in der Hölle von Dresden am 13./4. Februar 1945, dort gefolgt wie übers ganze Land von Tieffliegerangriffen der Angelsachsen auf wehrlose Menschen an den Elbufern, wahrscheinlich über 100.000 Tote, möglicherweise sogar 250.000, wie es früher zu West-BRD-Zeiten noch ein jeder Westdeutsche wußte, über dieses deutsche Leid wurde nicht, durfte nicht berichtet, erst recht nicht öffentlich getrauert werden. Die Unfähigkeit der #Deutschen über das eigene Leid zu trauen, das müßte das Buch des 21. Jahrhunderts werden. 

Das alles hat Nils Minkmar nicht auf seinem Spiegel-Radar, kann er auch gar nicht haben, denn dann würde sein ganzer Narrativ, sein ganzes Lügengebilde über die totale alleinige deutsche Schuld zusammenbrechen. Denn er müßte anerkennen, daß es Schuld und Leid gab, beides zugleich, auf allen Seiten, in Europa, auf der ganzen Welt, und die Schwarz-Weiß-Malerei, die auch dem Spiegel-Leser in seinem Artikelleitbild vorgehalten wird, beweist es: Hammer und Sichel vom zerstörten Dache des Reichtstags wehend, mit dem Blick auf das total zerstörte Berlin, in schwarz-weiß. Da geht dem Nils so richtig das Herz auf. Da kann er sich richtig freuen. 

Deutschland befreit, total befreit, von seiner Geschichte, von seinen Mythen, von seinem Stolz, seiner Würde. Endlich kamen die Alliierten, unsere Befreier, und brachten uns zum ersten Mal in unserem deutschen Leben die Demokratie, was für eine Segen. 

1848, Paulskirche, schon mal gehört? Freiheits- und Demokratisierungsbewegungen der Deutschen Burschenschaft, Wartburgfest 1817, Hambacher Fest 1832, geschlafen im Geschichtsunterricht, Herr Minkmar?

Lassen wir es, es wären Perlen vor die Säue geworfen. Der Spiegel ist so wie er ist, das ist nun mal sein staatstragender Auftrag. Er sollte und soll immer noch das neue, das entkernte Kleindeutschland neu erschaffen, weg von allem Alten, hin zu einem neuen bunten kosmopolitisch liberal westlich-orientierten und US-Kultur-hörigen Neudeutschen, der alles sein will in dieser Welt, nur eins ganz sicher nicht, erst recht nicht seit den Tagen der 68er Studentenrevolution: ein Deutscher, mit großem D.

Wir dagegen stehen für einen anderen Weg, den der Rückbesinnung auf das Gute im Deutschen, an das ewige heilige Deutschland, gewachsen und erschaffen über Jahrhunderte und Jahrtausende, nach den Preußen (leider ohne den Habsburgern) geeint von der Maas bis an die Memel, für uns heute nur noch im Herzen real, da qua normativer Kraft des Faktischen nicht mehr realpolitischen möglich, aber immerhin kulturell-geistig-geschichtlich, also in der Erinnerungskultur, das dann bitte schon.

Der weitere Weg Deutschlands wird sich genau an dieser Scheidung entscheiden: weiter den Weg eines Nils Minkmar und des Spiegels in die totale Abschaffung des bisherigen Deutschtums, oder zurück vor 1918, wahrscheinlich am besten zurück bis 1871, um mit der geballten deutschen Geschichte und Würde davor, beginnend eben mit dem Sieg über den Welschen - Manu, la sent tu, la quenelle qui glisse dans ton cul ? -, also einem freudigen, positiven Ereignis, in eine neue, strahlende, deutsche und europäische Zukunft durchzustarten. 

Denn nicht eine Niederlage, wie 1945, soll unser Gründungsmythos sein, geschweige denn ein #Auschwitz, der Horror schlechthin. 

Nein, ein Sieg sollte unsere Urpägung darstellen, also eben die Schlacht bei Sedan. Das hätte was. Und dann eben zurückgebeamt ins Jahr 2020, mit voller Digitalisierung, voller Taten- und Schaffenskraft aller gutwilligen Deutschen und Ausländer in Deutschland das neue, altbewährte große Deutschland im Herzen Europas wieder aufbauen.

Deutscher, Du hast die Wahl: Sieg oder Niederlage?

Der Spiegel wählt die Niederlage.

Wir wählen den Sieg. Und Du?

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