hartwigbenzler

Die 180-Grad-Wende

Die 180-Grad-Wende à la Björn Höcke, wie in Dresden in seiner berühmten Ballhausrede verkündet, steht in der deutschen Erinnerungspolitik an. Nur die AfD kann dieses, Stand heute, erreichen, wenn sie es denn will. Höcke steht bereit, Gauland auch. Meuthen, Weidel, von Storch & Co. sicherlich nicht. Deswegen müssen sie weg, wenn die AfD leben will und dieses historisch-epochale weltumspannende Ereignis erreichen will. Quelle Bild: https://genius.com/Kollegah-180-grad-lyrics
Die 180-Grad-Wende à la Björn Höcke, wie in Dresden in seiner berühmten Ballhausrede verkündet, steht in der deutschen Erinnerungspolitik an. Nur die AfD kann dieses, Stand heute, erreichen, wenn sie es denn will. Höcke steht bereit, Gauland auch. Meuthen, Weidel, von Storch & Co. sicherlich nicht. Deswegen müssen sie weg, wenn die AfD leben will und dieses historisch-epochale weltumspannende Ereignis erreichen will. Quelle Bild: https://genius.com/Kollegah-180-grad-lyrics

Die #Zeit, wie der #Spiegel, die #Bild-Zeitung, die #SZ, die #taz und alle deutschen Leitmedien, natürlich auch in Funk und Fernsehen, ziehen ihre Daseinsexistenz im wesentlichen daraus, den Deutschen grundsätzlich wegen #Auschwitz zu mißtrauen und sie deshalb von morgens bis abends erziehen zu müssen. Sie tun dies, parallel zu einer von den Alliierten nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs durchgeführten #NS-Umerziehungskampagne, konsequent bis zum heutigen Tage mit ihrer NS- und Holocaust-Erinnerungspolitik.

Es war daher auch kein Zufall, daß die versammelte Landeselite und die Kräfte, für die diese Leute glauben arbeiten zu müssen, wie von der Tarantel gestochen hochschreckten und Amok liefen, inklusive aller Möchtegerndabeipolitikerdarsteller à la Jörg #Meuthen, Alice #Weidel, Batrix von #Storch und Georg #Pazderski, nur um die bekannteren Akteure bei der AfD zu nennen, als Björn #Höcke, nebenbei gesagt Oberstudienrat für Geschichte, also offenkundig gegen all diese historisch ungebildeten AfD-Nulpen ein Kenner seines Fachs, in #Dresden seine berühmte Dresdner Ballhausrede hielt und die 180-Grad-Wende in der Erinnerungspolitik forderte. Hier die Höhepunkte seiner am 17. Januar 2017 gehaltenen Rede: https://youtu.be/_1ptnRrY6is.

Da war aber der Teufel los bei der #AfD, und bei den Altparteien und den erstgenannten politmedialen Erziehern erst recht. Das durfte nun wahrlich nicht sein. 180 Grad Wende in der Erinnerungspolitik. Um Gottes Willen.

Die ganz Doofen - Namen nennen wir jetzt mal nicht, heute ist Sonntag - und die ganzen Niederträchtigen wie die Bild-Zeitung meinten doch glatt, Höcke habe damit sagen wollen, das Dritte Reich solle wieder auferstehen und die Krematoriumsöfen in Auschwitz-Birkenau sollten wieder angeschmissen werden. Jede inhaltliche Diskussion um diese Niedertracht erübrigt sich.

Aber die Gutgläubigen, und davon gibt es weitaus mehr als man gewöhnlich denkt, wir schätzten sie auf mindestens 80% der Bevölkerung, vielleicht sogar 90 bis 95%, fühlten sich mit dieser Aussage mehr als unwohl. Denn außerdem hatte Höcke auch noch vom „#Denkmal der Schande“ gesprochen. Das konnte doch nur schändlich gemeint gewesen sein, so wie es, niederträchtig wie die Bild-Zeitung, #dpa in die Welt hinausposaunte, so daß darauf der weltweite Sturm der Entrüstung losbrach und es den wackeren Björn aus Bornhagen fast aus der AfD-Kurve herauskatapultiert hätte - ja, wenn der Dr. Alexander #Gauland nicht die schützende Hand über ihn in der AfD gehalten hätte.

Viele verstehen das bis heute nicht, angefangen bei Bernd #Lucke, über Frauke #Petry, Uwe #Junge, Georg Pazderski, Alice Weidel und und und, wieso der Grandseigneur der AfD das tat. Auch sein Sager mit dem #Vogelsschiß war mehr als seltsam, und auch unsereins muß gestehen, daß wir in das Gehirn und vor allem den telos seines Denkens und Tuns nicht eindringen konnten, also wirklich nicht wissen, was der Gauland wirklich bezweckt hat und immer noch bezweckt. 

Geht es ihm nur um den Erhalt der blauen Bewegungsmasse namens AfD, einer bisher nur in den BRD-Ostgebieten und Teilen des Südens des Republik wirklich nennenswerten quantité négligeable? 

Setzt Gauland die eigentliche politische Binsenweisheit um, daß man ohne Menschenmasse in der Politik nichts bewegen kann, erst recht nichts erreichen, mal abgesehen von der Geldmasse, weshalb all die Aufgeregten, Empörten, Besserwisser und Hyperventilierer in der AfD und im Lande möglicherweise es gut meinen, aber es nie gut machen werden? 

Denn es gibt nun mal das Grundhandwerk des politischen Geschäfts zu erfassen, zu begreifen und umzusetzen. Da ist Empörung und Aufgeregtheit das allerschlechteste Hilfsmittel.

Nur die Kühlen, Besonnenen, fast schon Eiskalten können und werden in der Politik etwas erreichen. Denn wie man etwas von Krabben verstehen muß, um diese puhlen zu können, oder von Atomphysik, um neue Atomreaktoren entwickeln zu können, so muß man eben das politische Geschäft studiert, analysiert und vor allem von der massenpsychologischen Steuerung her durchdrungen haben, bevor man überhaupt an den Start gehen sollte. 

Das ist ja auch das Dilemma so junger Parteien wie der AfD, ganz zu schweigen von den neuen Corona-Erscheinungen à la #Widerstand2020, daß diese sicherlich zu recht Empörten glauben, nun könnten sie Politik machen, vor allem in der Politik.

Wir müssen die Damen und Herren Empörten enttäuschen: So wie man mindestens fünf Jahre für ein Diplomstudium an der #RWTH Aachen benötigte, in der guten alten Zeit, um sein Maschinenbaustudium in Rekordzeit und Bestnote zu absolvieren, und das waren vielleicht 5 oder 10 von 1.000 Erstsemestern, die das schafften, unsereins immerhin nach sechs Jahren, so muß man eben auch in der Politik viel Lernen und viel Erfahrung sammeln, bevor man überhaupt der Meinung sein sollte, man könne sich nun ein Landtagsmandat oder gar Bundestagsmandat besorgen, geschweige denn einen Minister- oder Staatssekretärsposten. 

Das alles weiß natürlich Gauland, um zu ihm zurückzukommen, und es könnte natürlich sein, daß es ihm letztendlich darum geht, in seinem Wirken bei der AfD für Björn Höcke, und auch Andreas #Kalbitz und dem ganzen Flügel. Genügend Masse zu haben, um mit der AfD wirklich etwas bewegen zu können, ja, um dann was, die #CDU von Helmut #Kohl wieder auferstehen zu lassen? 

Die Wahrscheinlichkeit, ein Politprofi durch und durch wie Gauland könne nach über 40/50 Jahren in der CDU, und dann noch der #Hessen-CDU, plötzlich sein Ich geändert haben, also wie durch eine wundersame Einstellungsmutation sich zu einem leidenschaftlichen Deutschnationalen gewandelt haben, spricht eigentlich gegen jede menschliche Erfahrung. Wir wollen nichts ausschließen, wir haben in unserem Leben schon Pferde vor der Apotheke kotzen sehen, besser gesagt aus Sauli Pauli werden sehen. Vielleicht ja auch deshalb eine gewisse Nähe zu Damaskus und dem Regime von #Assad? Kleiner Scherz am Rande.

Wir erinnern an den Verfassungsrechtsprofessor #Maunz, wenn wir uns nicht irren, der maßgeblich für die Kommentierung des Grundgesetzes verantwortlich war und einem jeden Juristen in diesem Lande bekannt sein müßte, wenn er denn im Unterricht nicht nur geschlafen hatte, mit oder ohne andere Studentinnen anderer Fakultäten oder scheinbar ideologischer Ausrichtungen - die von den Kommunisten, Maoisten und Trotzkisten sollen richtige „Schlampen“ gewesen sein, hörten wir aus berufener Quelle, da ging es allen Ortens richtig heiß zur Sache. 

Man frage nur die beiden früheren Juso-Vorsitzenden Gerhard und den Klaus Uwe, die könnten da mit anderen älteren Herren stundenlange Geschichten erzählen. Überhaupt war man damals bei der #SPD recht experimentierfreudig, wohingegen es bei der Union doch eher dröge zuging, also biederer und provinzieller, und bei der #FDP, nun, da blieb man unter sich, blaustrümpfig. Ist ja heute im Grunde immer noch so, siehe Hamburg.

Jedenfalls der Prof. Theodor Maunz überraschte nicht wenige, nach seinem Tod, als rauskam, er habe in sehr engem Verhältnis zu Herrn Dr. Frey von der National-Zeitung und der DVU gestanden, also den bösen Rechtsradikalen. Wie ging des denn bitte? Der Papst des Grundgesetzes ein Duzfreund von dem Frey aus München? Das war für die allermeisten BRDler zu hoch, das war geistig-moralische Überforderung. Tilt. Game Over.

Egal. Man müßte einen Moritz #Hunzinger fragen, wie er das so einschätzt und wie er sich erklären kann, daß der alte Haudegen von Gauland das alles auf sich nimmt, vor allem viele über Jahrzehnte gewachsene freundschaftliche Liaisonen kappen läßt, man also sagen könnte, er führe Finks Krieg weiter, nur unter umgekehrten Vorzeichen. Was treibt ihn wirklich an? Wer kann es wissen? 

Wir jedenfalls wissen es nicht. Das steht fest. Aber wir stellen auch fest: bisher steht Gauland fest an der Seite von Höcke, und wie gesagt, ohne Gauland wäre Höcke längst politisch tot. Das beißt die russische Maus keinen deutschen Faden ab.

Zurück zum Anfang dieses morgendlichen historisierenden Gedankenstrangs und der eigentlichen Kernaussagen, dargestellt in der abgebildeten Tabelle aus der Umfrage der Zeit zum Thema #Nationalsozialismus. Die von Policy Matters erhobenen Daten können im unten eingestellten Internetverweis eingesehen werden.

Worin unterscheidet sich die AfD fundamental von allen anderen Parteien in der #BRD, was ist eines ihrer Alleinstellungsmerkmale? Die abgebildete Tabele zeigt es. 

Tabelle über die Meinung der Deutschen, nach Parteien aufgeschlüsselt, ob 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein Schlußstrich unter dem Nationalsozialismus und wo ipso unter des Thema Holocaust gezogen werden sollte. Nur bei den Anhängern der AfD gibt es eine 3/4-Mehrheit dafür. Bei allen anderen Parteien sind bis zu 2/3 aller Anhänger der Meinung, das mit Adolf und „den Juden“ müsse in alle Ewigkeit so weitergehen (Maximalwerte bei den Grün*Innen: 68%). Quelle: policy matters, eingestellt bei Zeit.de.
Tabelle über die Meinung der Deutschen, nach Parteien aufgeschlüsselt, ob 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein Schlußstrich unter dem Nationalsozialismus und wo ipso unter des Thema Holocaust gezogen werden sollte. Nur bei den Anhängern der AfD gibt es eine 3/4-Mehrheit dafür. Bei allen anderen Parteien sind bis zu 2/3 aller Anhänger der Meinung, das mit Adolf und „den Juden“ müsse in alle Ewigkeit so weitergehen (Maximalwerte bei den Grün*Innen: 68%). Quelle: policy matters, eingestellt bei Zeit.de.

Nur die AfD ist bei weitem mehrheitlich dafür, daß die heutigen lebenden Deutschen 75 Jahre nach dem Ende des staatstragenden Nationalsozialismus, also ein Dreivierteljahrhundert nach dem definitiven Ableben seines Begründers und Verkörperers, Adolf #Hitler, dem Führer des Dritten Reiches, das er in Trümmern hinterlassen hatte, wie das Deutsche Reich vielleicht nur noch nach dem ersten 30-jährigen Krieg von 1618-1648 in Trümmern gewesen war, nicht mehr durch diesen NS-Kakao gezogen werden und diesen auch noch austrinken sollen. Enough is enough, würden die Briten sagen. Es reicht! 

Das ist mit eines der Wesenskerne der AfD. Sicherlich nicht das des Mitbegründers Bernd Lucke, der wollte das ganz sicher nicht, deswegen ist er ja auch nicht mehr in der AfD. 

Aber Konrad Adam wollte das sicherlich auch, wenn natürlich ganz anders als Björn Höcke. Und Alexander Gauland will das auch, gewiß. Zum welchem Zwecke, das wie gesagt, wissen wir nicht. Aber daß der „Schuldkult“ enden soll, daran sind die drei letztgenannten einer Meinung.

Und nun schließt sich der NS/Holocaust-Kreis: CDU, CSU, FDP (bemerkenswert höchster Zuspruch für die ewige Buße, höher noch als bei den antideutschen Grün*Innen), SPD, #Grüne, #Linke, Spiegel, Zeit, #SZ, #taz, FAZ, ARD, ZDF und und und, wollen das ganz bestimmt nicht. Die haben sich in dieser Canossa-Republik wohlig eingerichtet, und sie leben davon, zum Wohlgefallen nicht weniger in Neu Amsterdam (NYC), London, Paris, Madrid, Rom, Warschau bis nach Moskau, und in Jerusalem natürlich erst recht. Wes‘ Brot ich eß‘ des Lied ich sing. So war das schon immer. 

Ein berühmter französischer Professor hat das mal treffend in einem Satz zusammengeführt, den wir hier auszugsweise und sinngemäß wiedergeben: Das deutsche Volk war das Opfer des NS/#Holocaust-Immergrüns, die deutschen Regierenden aber nicht. 

Deshalb kann eine Angela #Merkel, ein Frank-Walter #Steinmeier, ein Andreas #Voßkuhle, ein Heribert #Prantl und wie die alle heißen nicht anders. Das ist der antideutsche Ast, auf dem sie sitzen. Würden sie den abbrechen, würden sie den um 180 Grad wenden, also abknicken, würden sie alle von diesem Baum der bösen Frucht herunterfallen. Wer will schon wie ein Johannes #Kahrs aus dem Politgeschäft herausfallen, auch wenn sie im Grunde alle, wie der Hamburger, mehr als wohlgebettet aufgefangen würden? 

Es sei denn, es käme doch noch zu Strafprozessen, die endlich wieder im Namen des deutschen Volkes sprechen würden und all diese Politbagage zur Rechenschaft ziehen würden. Das wäre doch mal was Neues. Die Großen hängt man, und bei den Kleinen darf man Milde walten lassen. Auch dafür steht, so glauben wir, ein Björn Höcke als zukünftiger Kanzler der Deutschen zur Verfügung. Man wird ja wohl noch träumen dürfen, einen Wunsch aussprechen am Ende dieser #Corona-Irrsinns-Krise. 

Krise als Chance. Das Volk steht auf. In Stuttgart, Nürnberg, Berlin, Plauen und anderswo. Corona sei Dank. 

Und nun: Sturm brich los - ganz legal, ganz demokratisch, ganz volksnah. Eben eine Friedliche Revolution 2.0. Wie damals 1989/1990. 

Das wäre doch mal wirklich was. Das wäre dann wirklich die 180-Grad-Wende, die von Höcke, die von Kalbitz, hoffentlich die auch von Gauland, unsere auf alle Fälle. 

Erst wurde die #DDR zu 180 Grad gewendet, und jetzt noch die BRD. Macht 360 Grad, aber nur in der Summe. Beide Seiten des heutigen deutschen Staates wären dann wieder vom Kopf auf die Füße gestellt. Total durchgeschüttelt und durchgerührt. 

Was vorher oben war, wäre nun unten, was zuvor unten war, wäre dann oben. Das wäre dann wirklich das Ende des zweiten 30-jährigen Krieges gegen Deutschland.

Noch lachen sie über einen „Bernd“ Höcke. Ihr Lachen wird ihnen hoffentlich bald vergehen. 

Außerdem: wer zuletzt lacht, der lacht bekanntlich am besten.

Ende.

https://www.zeit.de/2020/19/erinnerungskultur-nationalsozialismus-aufarbeitung-deutschland-rechtsextremismus-umfrage

https://www.zeit.de/2020/19/zeit-umfrage-erinnerungskultur.pdf

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