hartwigbenzler

Geeinte Linke, gespaltene Rechte

Der böse Blick der Linken auf die vermeintlich bösen Rechten. Das deutsche Trauma vom 8. Mai 1945 ist heuer so mächtig wie noch nie. Auschwitz hinter uns, Auschwitz in uns, Auschwitz über uns - Auschwitz vor uns? 75 Jahre nach dem definitiven Tod von Adolf Hitler ist es endlich Zeit, sich von diesem negativen Gründungsmythos der BRD zu befreien - sonst befreit sich die Welt, zu recht, von den Deutschen. Sein oder Nichtsein, Germania? Liegt im Auge des Betrachters, sicherlich. Kann ein böser Blick Sünde sein? Ja, denn er ist die Ursünde. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Böser_Blick.
Der böse Blick der Linken auf die vermeintlich bösen Rechten. Das deutsche Trauma vom 8. Mai 1945 ist heuer so mächtig wie noch nie. Auschwitz hinter uns, Auschwitz in uns, Auschwitz über uns - Auschwitz vor uns? 75 Jahre nach dem definitiven Tod von Adolf Hitler ist es endlich Zeit, sich von diesem negativen Gründungsmythos der BRD zu befreien - sonst befreit sich die Welt, zu recht, von den Deutschen. Sein oder Nichtsein, Germania? Liegt im Auge des Betrachters, sicherlich. Kann ein böser Blick Sünde sein? Ja, denn er ist die Ursünde. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Böser_Blick.

1. Die totale Facebook-Verbannung

Vor wenigen Tagen wurden wir auf #Facebook endgültig und unserer Meinung nach vollkommen ungerechtfertigterweise „deaktiviert“, angeblich wegen der Verletzung irgendwelcher willkürlich von diesem US-amerikanischen Datenkrakenmonstrum aufgestellten Verhaltensregeln. Fünf Verwarnungen hatten wir nur deswegen erhalten, weil wir dreimal einen Link zu Martin #Sellner aus #Österreich gesetzt hatten, einen zu Alain #Soral aus #Frankreich, und einmal irgendetwas politisch Unkoscheres zur #Migration und #Bevölkerungsentwicklung geschrieben hatten.

Unser Weg innerhalb eines guten Monats in die deaktivierte Facebook-Verbannung.
Unser Weg innerhalb eines guten Monats in die deaktivierte Facebook-Verbannung.

Bereits einen Tag später, nach der 30-Tages-Facebook-Sperre, wurden wir, warum auch immer, ohne konkrete Begründung, für immer und ewig aus der weltweiten Facebook-Gemeinschaft verbannt. Eine angebliche Einspruchmöglichkeit besteht zwar, doch ist sie dermaßen unbestimmt gehalten, das sie nichts bringt, wir zudem nicht wissen, wer wie warum unseren Rausschmiß veranlaßt hat. Deshalb kann man diese Bestrafung als eine totalitär anmutende Maßnahme einstufen, ähnlich der Vorgehensweise in einem kommunistischen Regime.

Doch hat diese Facebook-Verbannung den immensen Vorteil für uns, daß wir nun, befreit von dieser Last der vermeintlich zwingenden Teilnahme an diesem virtuellen Gesellschafts-Monopoly-Spiel, uns in aller Ruhe auf unseren hiesigen PolitBlog konzentrieren können. Wir können uns nun anderen, wahrscheinlich für uns wichtigeren Beschäftigungen in der realen Welt zuwenden, jenseits dieser künstlich erzeugten Scheinwelt. 

Die Pflege sozialer Kontakte im engeren Familien- und Freundeskreis oder die Mehrung eines kleinen finanziellen Wohlstandes dürfte wichtiger sein, um sich dieser eigentlich luxuriösen, da für das grundlegende Überleben unnötigen Freizeitbeschäftigung des Politbloggens hingeben zu können. 

Wir wollen also in Zukunft, aus heutiger Sicht, im wesentlichen auf diesem Kanal unser politmedialen HB-Blog betreiben. Das schnellebige politmediale Tagesgeschäft wird auf #Twitter stattfinden, um eine hoffentlich breite Ausstrahlung zu erzielen. #Instergram wird es auch geben, vereinzelt, ebenso wie das gute alte Telefon, wobei in moderner, da schicker #iPhone-Form.

2. Die versammelte, geeinte und erfolgreiche Linke

Als Einstieg in diese für uns veränderte Blogger-Welt wollen wir uns mit dem Thema des bisherigen Scheiterns aller sogenannten „rechten“ politischen Parteien in der Bundesrepublik Deutschland befassen, mit dem Augenmerk auf den westlichen Teil dieses Staates. 

Wir sind nun mal, obgleich als Auslandsdeutscher kein typischer Wessi, doch als ein solcher zu betrachten und können zum Thema „DDR“ einfach zu wenig beitragen. Dennoch sind die heute noch lebenden ehemaligen „DDR“-Bürger ähnlichen Alters uns manchmal näher als viele der heutigen Westdeutschen, die in ihrer gesellschaftlichen Saturierung, intellektuellen Behäbigkeit und politischen Naivität uns teilweise recht fremd geworden sind. 

Der starke Freiheitsgeist nicht weniger gerade in Mitteldeutschland, also im eigentlichen Sinne in Sachsen, Thüringen, dem südlichen Sachsen-Anhalt und Teilen von Brandenburg, spricht uns weitaus stärker an. Denn dieser hat dazu beigetragen, 1989 ein verbrecherisches Regime namens „DDR“ zum Einsturz zu bringen. Bis heute unser politsch-emotionales Manna.

Anzeige zum „Tag der Befreiung“ in der Süddeutschen Zeitung vom 8. Mai 2020.  Bekannte und unbekannte Vertreter der versammelten deutschen Linken, also von der Merkel-CDU bis hin zur gewaltbereiten Antifa.
Anzeige zum „Tag der Befreiung“ in der Süddeutschen Zeitung vom 8. Mai 2020. Bekannte und unbekannte Vertreter der versammelten deutschen Linken, also von der Merkel-CDU bis hin zur gewaltbereiten Antifa.

Der Anstoß für den folgenden Gedankenstrang, der wahrlich keinen Anspruch auf inhaltlicher Vollständigkeit anstrebt, geschweige denn wissenschaftlicher Genauigkeit, sondern mehr der persönlichen Lebenserfahrung und den eigenen Beobachtungen aus einem 56-jährigen Leben geschuldet ist, in dem wir einige aus unserer Sicht recht interessante politisch aktive Menschen haben kennenlernen dürfen, war die hier eingefügte ganzseitige Anzeige in der Wochenzeitung aus Hamburg, der antideutschen Die #Zeit

Diese mit einer blauen Friedenstaube unterlegte Auflistung von politisch sich als „links“ bezeichnenden Deutschen, einige bekanntere, die meisten uns unbekanntere, wurde anläßlich der Wiederkehr des für diese offensichtlich als „Tag der #Befreiung empfundenen 75ten Jahrestages des 8. Mai 1945 abgedruckt. 

Die überwältigende Mehrheit der heutigen deutschen Intelligenzija, in allen gesellschaftlichen Bereichen der Politik, der Wirtschaft, der Medien, der Kultur, der Wissenschaft, der Kirchen und des Sports, teilt zweifelsohne diese Meinung. Es besteht also, und das ist festzuhalten, in der geschichtlichen Auffassung dieses zeitgeschichtlichen Geschehens eine durch und durch gleichgerichtete Meinungsbildung im politisch linken Spektrum der „BRD“, ganz anders als im „rechten“ Lager, was uns zu dieser Erzählung antreibt. 

Außerdem, das ist ebenso offenkundig, besteht eine einheitliche Ablehnung, zu Teilen ein regelrechter Haß des linken Lagers gegenüber dem rechten Lager, was uns persönlich vollkommen zuwider ist, wahrscheinlich auch deswegen, da wir vom Wesen her auf Harmonie und Versöhnung ausgerichtet sind, nicht auf Spaltung und Zerstörung. 

Dieser zunächst betrübliche Zustand sollte aber unserer Meinung nach die aktuell kräftemäßig sehr schwachbrüstige deutsche Rechte nicht zu einem defätistischen Gefühl verleiten, denn die Geschichte der Menschheit lehrt, daß Meinungen mehr als flüchtig sind und sich extrem schnell ändern können, wenn sich eben die Zeiten ändern. Das Sein schafft eben das Bewußtsein, nur viel schneller, als die meisten glauben.

Das für unsere folgende Betrachtungen entscheidende an dieser Zeit-Anzeige ist die Beobachtung, daß sich die hier abgedruckten Personen, soweit sie uns bekannt sind, zwar alle aus dem „linken“ politischen Spektrum entstammen, aber eben unterschiedlicher parteipolitischer Couleur sind, von leicht-links, über mittel-links bis zu hardcore-links. 

Es stellt also, offensichtlich, für die Personen gerade aus der mittigen Linken überhaupt kein gesellschaftliches Problem dar, sich gleichzeitig mit radikalen, gewaltbereiten Ultra-Linken auf einer gemeinsamen Liste ablichten zu lassen. Das gilt es ebenfalls zur Kenntnis zu nehmen. 

Aus dem Anzeigenblock der Erstunterzeichner seien beispielhaft genannt, in alphabetischer Reihenfolge:

Dr. Franz Alt (Autor), Eckart Althaus (#Attac), Prof. Dr. Adelheid Bahr (Erziehungswissenschaftlerin), Olaf Brandt (Vorsitzender #BUND), Dr. Dietmar Bartsch (MdB, Die #Linke), Klaus-Uwe Benneter (#SPD), Dieter Birr (#Puhdys), Prof. Dr. Karl-Hans Bläsius (Atomkrieg aus Versehen), Prof. Dr. Michael Brie (Philosoph), Marco Bülow (MdB, parteilos, ex-SPD), Dr. Hertha Däubler-Gmelin (SPD), Daniela Dahn (Schriftstellerin), Prof. Dr. Klaus Dörre (Sozialwissenschaftler), Katja Ebstein (Sängerin), Björn Engholm (SPD), Saskia Esken (MdB, SPD), Wolfgang Gehrcke (ex-MdB, Die Linke), Ilse Haubenreisser (Attac), Prof. Dr. Rudolf Hickel (Volkswirt), Uwe Hiksch (Bundesvorstand #NaturFreunde), Margot Käßmann (Moralistin), Katja Kipping (MdB, Die Linke), Kevin Kühnert (SPD), Jo Leinen (SPD), Ewald Lienen (Fußballer), Udo #Lindenburg (Musiker), Peter Maffay (Musiker), Dr. Richard Meng (Journalist), Dr. Matthias Miersch (MdB, SPD), Amira Mohamed Ali (MdB, Die Linke), Julia Neigel (Sängerin), Willi von Ooyen (Ex-MdL Hessen Die Linke, Friedensaktivist), Prof. Dr. Konrad Ott (Philosoph), Matthias Platzeck (SPD), Bernd Riexinger (MdB, Die Linke), Dr. Friedrich Schorlemmer (Theologe), Prof. Dr. Gesine Schwan (SPD), Prof. Dr. Udo Simonis (Ehemann von Heidi), Dr. Cornelie Sonntag-Wolgast (SPD), Prof. Klaus Staeck (SPD), Prof. Dr. Horst #Teltschik (#CDU, Globalist), Dr. Wolfgang Thierse (SPD), MiCharlotte Vassiliadis (Vorsitzender IG BCE), Dr. Antje Vollmer (ex-MdB, #Grüne), Dr. Ludger Vollmer (ex-MdB, Grüne), Dr. Sahra Wagenknecht (Die Linke), Norber Walter-Borjans (SPD), Konstantin Wecker (Sänger), Jochi Weil-Goldstein (medico International, jüdischer Friedensaktivist im Palästina-Konflikt, Zürich), Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (ex-MdB, SPD), Frank Werneke (Vorsitzender ver.di), Heidemarie Wieczorek-Zeul (ex-Bundesministerin, SPD), Dirk Zöllner (Sänger). 

Nun folgt die für uns hier maßgebliche Frage: Ist es, im Jahre 2020, vorstellbar, daß eine versammelte deutsche „Rechte“, sagen wir mal von Mitte-rechts (#CSU), über rechts (#AfD), stramm-rechts (#NPD) bis zu hardcore-rechts (Die #Rechte), so eine Anzeige zusammenbringen würde, bestückt mit Künstlern, Wissenschaftlern, Kirchenleuten und anderen Personen aus dem deutschen öffentlichen Leben, mit dem Titel „Zum 8. Mai —  Tag der Trauer“? 

Die Frage zu stellen heißt die Antwort zu geben. Natürlich nicht.

Warum das so ist, was die eigentlich offensichtlichen Gründe dafür sind, daß so eine deutschnationale Anzeige heutzutage undenkbar ist, ist unser Thema hier. In vielen anderen Ländern dieser Welt ist das eigentlich kein Problem, vor allem dann, wenn sie nicht westlich geprägt sind. 

Das Paradebeispiel an offenem, nationalem Zusammenhalt, jenseits des Links-Rechts-Schemas, ist der seit 1948 geschaffene jüdische Staat #Israel. Dort kennt man solche Berührungsängste überhaupt nicht. Da ist man, wenn es hart auf hart kommt, es also um das „eigene“ Land geht, geschlossen und vereint. Ob #Jude in Israel oder in der Diaspora, ob Zionist oder nicht, jedenfalls meistens: Israel über alles. Right or wrong, my Jewish country. 

Warum geht das in Israel, warum geht das nicht in Deutschland? 

Das beschäftigt unsereins seit Jahrzehnten, das ist der tiefere Grund dafür, diese kleine Abhandlung über die gespaltene deutsche Rechte zu verfassen. 

Auf kurz, die Antwort ist natürlich ganz einfach: #Auschwitz. Genauer gesagt: die heutige Perzeption von und die geistig-moralische Konditionierung durch Auschwitz.

Winterblick auf die Gleiseinfahrt in das Außenlager Birkenau des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz. Quelle: Wikipedia.
Winterblick auf die Gleiseinfahrt in das Außenlager Birkenau des deutschen Konzentrationslagers Auschwitz. Quelle: Wikipedia.

En passant: Über die an sich humoristisch-chuzpenhafte Anzeigen-Wortwahl der versammelten Linken wollen wir gnädig hinwegsehen, obgleich man dazu wahrlich vieles sagen könnte. Man denke nur an die circa 100 Millionen Toten, die nach Studien französischer Historiker der #Kommunismus zu verantworten hat. 

Dazu noch die unzähligen Kriege und gesellschaftlichen Zersetzungen, die die „Linke“ seit ihrem gesellschaftlichen Wirken Anfang des 20. Jahrhunderts über die Welt gebracht hat. Aber man ist bei den Linken per selbsterstellter Definition auf der guten, da vermeintlich fortschrittlichen, sprich progressiven Seite, und hat angeblich aus #Auschwitz gelernt: „Nie wieder Deutschland!“ 

Auch die groteske Scheinheiligkeit dieser linken Friedenstauben, die sich mit dem Mantra „Nein zur Sprache der Gewalt“ beweihräuchern, ist natürlich kaum zu überbieten. Denn nicht wenige von ihnen, und das mindestens seit den #68ern, jedenfalls vor allem der radikalere Teil von ihnen, kennen tagtäglich im politischen Kampf nur eine Sprache, nämlich die der verbalen und notfalls auch der körperlichen Gewalt gegen den „rechten“ Gegner. 

Im Grunde müßte also diese Anzeige zur allgemeinen Belustigung führen, wenn es für das deutsche Volk nicht so dramatisch, sprich lebensbedrohlich, also existentiell wäre. 

Man denke da nur an die katastrophal niedrige #Geburtenrate seit den 68ern, seit dem Aufkommen der #Pille vor über 50 Jahren, an die millionenfache flächendeckende Abtreibungspraxis gemäß § #128 StGB, die in nicht zu weiter Ferne, wenn nicht doch noch ein deutsches Wunder geschieht, also eine radikale 180-Grad-Wende in der deutschen Bevölkerungspolitik eintritt, das deutsche Volk als halbwegs homogenes Volk aus der Welt ausgeschwitzt haben wird. 

Das Deutsche an und für sich wird dann für immer und ewig verloren sein. Operation gelungen, Patient tot. Hip hip, Hurra! 

Noch eins zur Einleitung: Bei dieser linken Friedensbekundung fällt uns der Fall des Erich #Mielke von der “#DDR“-#Stasi ein, der wahrscheinlich selbst, wie die heutigen Linken, tatsächlich glaubte, er würde alle Menschen lieben, vor allem die, die er jahrzehntelang von seiner Stasi hatte bespitzeln lassen, und nicht wenige davon ins Gefängnis warf oder außerhalb des Landes schaffte. 

So werden auch die oben aufgelisteten Linken der Meinung sein, es sei vollkommen in Ordnung, „Rechte“ vom Verfassungsschutz zu bespitzeln, sie öffentlich zu diffamieren und diskreditieren, sie gesellschaftlich zu ächten und notfalls, siehe die beiden Uwes, staatlicherseits wegen der höheren außenpolitischen Notwendigkeit geduldet, einfach zu liquidieren, und dies dann auch noch in grotesker Weise scheinrechtlicher Art und Weise von einem Münchner Landgericht legitimieren zu lassen.   

Wir jedenfalls sind schon seit längerer Zeit zu der Erkenntnis gelangt, daß die allermeisten „Linken“ in ihrem Selbsthaß auf „die Rechten“ im Grunde einer psychopathologischen Wahrnehmungsstörung unterliegen. Sie ist im wesentlichen seit den geistig-moralischen Umwälzungen der 68er, Stichwort Frankfurter Schule, vorhanden, die nahezu eine komplette studentische Generation und ihrer Nachkommen den kühlen Verstand hat rauben lassen.

Sie wurde mit dem antideutschen Virus glaubensseitig infiziert, „Auschwitz“ sei das zwingende Ergebnis einer nationalen Denkweise der Deutschen, mindestens seit der zweiten Reichsgründung unter Otto von #Bismarck 1871, möglicherweise aber schon seit dem Aufkommen der Reformationsbewegung von Martin #Luther vor 500 Jahren, in der ein angeblicher Antisemitismus die ganze Breite des deutschen Volkes, vor allem natürlich des protestantischen Volkes, erfaßt habe.

Unserer Ansicht nach könnte inhaltlich nichts falscher als das sein. Nur sind in ihrer überwiegenden Mehrheit die heutigen Alt-68er und ihre Nachkommen, vor allem die in deutschen Gymnasien und in nahezu allen gesellschaftlich-soziokulturellen Einrichtungen dieses Landes, vollkommen von dieser pseudowissenschaftlichen Stringenz überzeugt. 

Wer „Deutsch“ denkt, geschweige politisch von „Deutschland“ mit der Betonung auf der ersten Silbe spricht, der muß, so die versammelte deutsche Linke, ein direkter politischer Nachfolger der #NSDAP sein und ein zweites Auschwitz, also einen zweiten Holocaust anstreben —  mutwillig oder billigend sei mal dahingestellt.

Deswegen, und das ist wahrscheinlich unsere Arbeitshypothese, ist es auch gar nicht so schwer zu verstehen, warum die versammelte deutsche Linke überhaupt keine Bedenken hat, hinter den Bannern der antideutschen Antifa „Nie wieder Deutschland“ oder „Deutschland verrecke“ zu marschieren, oder zumindest das als vollkommen zulässige freie Meinungsäußerung stehen zu lassen, denn für diese Deutschen ist eben „Deutsch“ gleich „Hitler“ gleich „Auschwitz“. 

Wer, so der deutsche linke Block, kein Auschwitz will, und wer will das bitte schon, der kann keinen Hitler wollen, was man verstehen kann, und deshalb, jetzt wird‘s fundamental, kann er aber eben auch kein „Deutsch“ sein wollen. qed. 

Nochmals gesagt: Wir erachten diese Fritzsche- und Frankfurter Schule-Logik à la #Marcuse, #Adorno und #Habermas für grundlegend daneben, fundamental verkehrt. Aber, auch das ist erst einmal festzustellen, diese Denkweise ist aktuell real und wirkmächtig. 

So ist beispielsweise die heutige deutsche Klimajugend mit ihrem witzigen Spruch „march now or swim later“ ein typisches Produkt dieses kommunistischen, antideutschen und antinationalen Glaubens seit den 68ern. Denn auch diese rebellische und gutmeinende deutsche Jugend glaubt an diesen Luther/Bismarck/Hitler/Auschwitz/Nie-wieder-Deutschland-Narrativ, einige bewußt, die allermeisten wahrscheinlich unbewußt, also ohne das inhaltlich überhaupt durchdrungen zu haben. 

Es ist so wie es ist. Deutsch ist out, one world is in, denn Mensch ist Mensch und kein Mensch ist illegal. 

So wie die Erde um die Sonne dreht, so wie die Menschen vom Wesen her alle gut sind, so sind nun mal die Deutschen als Nation, und letztendlich daraus ableitend weltweit alle Nationalstaaten, eine ursächlich menschenfeindliche Sache, da „faschistisch“. 

Deswegen muß dieses deutsche, das „nationale“ Denken und Fühlen mit aller Macht, legal (Teile der „rechten“ CDU/CSU, der freiheitlichen #FDP, der patriotischen SPD, den umweltbewußten Grünen und den sozialen #Linken), oder wenn es sein muß auch illegal (die Merkel-CDU und die Söder-CSU, die marktliberale FDP, die Grün*Innen, #Jusos und die Israel-hörigen Linken), bekämpft werden. #TelAviv, wie wir zu sagen pflegen. C‘est la vie. So ist das heutige politische Leben der „BRD“.

Eine der spannenden Fragen bei diesem ganzen kollektivpsychologischen deutschen Themenkomplex ist unserer Meinung nach auch folgendes: Warum läßt sich der national denkende deutsche Bürger, den es ja noch gibt, verkürzt gesagt die deutsche Rechte, diese politische Ausgrenzung seit den Zeiten der „68er“, also seit mindestens 50 Jahren, gefallen? Wieso ist das so, zumal es ja, offenkundig, der deutschen Rechten nicht dient? 

Denn spätestens seit der nichtvollzogenen geistig-moralischen Wende von Helmut #Kohl (CDU) ab 1983 ist die deutsche Rechte politisch und gesellschaftlich nicht mehr mehrheitsfähig gewesen. 

Viele patriotisch gesinnte Deutsche, ob bürgerlich, freiheitlich, libertär oder sozialistisch angehaucht, kennen diesen Befund und beklagen sich, auch bei uns,  seit Jahrzehnten, im Grunde seit der totalen Niederlage vom 8. Mai 1945, daß sie politisch in Deutschland nichts mehr auf die Reihe bekommen würden. 

Denn das stimmt: Der deutsche Patriot, dem also sein deutsches Deutschland am Herzen liegt, hat, spätestens seit den 68ern und ihrem Marsche durch die Institutionen, politisch die A-Karte gezogen. 

Zudem haben wir seit dem Jahre 2000 ein radikal verändertes deutsches Staatsangehörigkeitsrecht, das ganz bewußt die Abschaffung des ethnischen Deutschtums verfolgt. 

Weg vom Abstammungsrecht (ius sanguinis), hin zum Bodenrecht (ius soli). 

Wie kann das ein national denkender Deutscher hinnehmen?

Im folgenden Kapitel wollen wir deshalb, aus dem Gedächtnis, diesen Fragen nachgehen, indem wir den Werdegang der parteipolitischen erfolglosen deutschen Rechten nachzeichnen, und hoffen, es möge für den einen oder anderen Leser einen gewissen Bildungs-Mehrwert erzeugen.

3. Die gespaltene und erfolglose deutsche Rechte

3.1 Der Fehler von #Versailles 1871 und seine Folgen

18. Januar 1871, auf den Tag genau 169 Jahre nach der Königskrönung von Friedrich III. von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen in Königsberg, proklamierten die siegreichen Hohenzollern im Spiegelsaal von Versailles den preußischen König Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser des Deutschen Reiches. Preußen auf dem Höhepunkt seiner Macht. Hochmut kommt vor dem Fall. Die deutsche Ursünde. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Reichsgründung.
18. Januar 1871, auf den Tag genau 169 Jahre nach der Königskrönung von Friedrich III. von Brandenburg zum König Friedrich I. in Preußen in Königsberg, proklamierten die siegreichen Hohenzollern im Spiegelsaal von Versailles den preußischen König Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser des Deutschen Reiches. Preußen auf dem Höhepunkt seiner Macht. Hochmut kommt vor dem Fall. Die deutsche Ursünde. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Reichsgründung.

Nach der totalen Niederlage und der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen am 8. Mai 1945 wurde das Deutsche Reich in drei Stücke geteilt. Ganz grob und verkürzt wurden um die 15 Millionen Deutsche aus ihrer angestammten Heimat im deutschen Osten in der größten ethnischen Säuberung aller Zeiten unter dem Segen und dem Willen der siegreichen Alliierten vertrieben. 

Bei diesem Vertreibungsakt wurden um die 2,5 Millionen Deutsche davon zu Tode gebracht. Hunderttausende, wenn nicht Millionen von deutschen Frauen, angefangen vom weiblichen Kleinstkind bis hin zur greisesten 90-Jährigen, wurden vor allem von sowjetrussischen Soldaten, gelegentlich auch asiatischen Ursprungs, teilweise massenweise, also sukzessive, vergewaltigt, wobei sich auch die britischen, französischen und US-amerikanischen Militärangehörigen in diesen für Deutschland schlimmen Zeiten nicht lumpen ließen, aber sicherlich nicht in dem krassen Ausmaße, wie das im Osten bei der Roten Armee der Fall war.

Auch die #Polen und die #Tschechen nahmen sich das, was sie an Deutschem bekommen konnten. Erst die Menschen, dann das Land. 

Bei den #Polen könnten wir noch teilweise Verständnis dafür haben. Denn natürlich gab es seit der polenerniedrigenden Politik der #Hohenzollern und #Bismarck, wahrscheinlich schon seit Friedrich dem Großen, also seit dem 18. Jahrhundert, und der darauf folgenden kollektiven Demütigung des polnischen Volkes im 19. Jahrhundert, ein nicht Volk ohne eigenen Staat zu sein, einen aufgestauten Groll gegen alles Deutsche. 

Vor allem, und da widersprechen wir allen marxistisch-kommunistischen Erzählungen, glauben wir nicht, dieses sei eine zwingend-logische Fortsetzung einer wie auch immer gearteten ökonomisch-wissenschaftlichen Notwendigkeit gewesen. Vielmehr was dies das Ergebnis des Willens und des Wollens einer, wie auch immer zu bezeichnenden bestimmten Geldoberschicht, denn Geld regiert nun mal die Welt. 

Im Westen denke man an den Deutschenhaß der französischen Oberschicht gegen alles Deutsche nach der aus französischer, aber auch unserer Sicht fatalen Demütigung der Franzosen durch die siegreichen Deutschen im Spiegelsaal von Versailles 1871. 

Im Osten des Deutschen Reiches suchten sich die aufflammenden nationalen Bestrebungen der durch die Deutschen beherrschten Völker ihre eigenständigen nationalen Bahnen. Das bekamen nach 1918 die Deutschen des Ostens mit aller völkischen Wucht zu spüren. 

Heutige deutsche „BRD“-Zeitgenossen sind überhaupt nicht im Bilde, wie die deutschfeindliche, staatlicherseits gelenkte Politik der polnischen, aber auch der tschechoslowakischen Regierung nach dem Ende des Ersten Weltkriegs die ethnischen Spannungen gerade mit den Deutschen angestachelt hatten. 

Nicht ohne Grund fand deshalb die volksdeutsche Politik der neuen deutschen Reichsregierung nach der Machtübernahme von 1933 auch deshalb großen Anklang vor allem in den östlichen Regionen des Deutschen Reiches. Man siehe nur die Zustimmungswerte bei den Reichstagswahlen Ende der 20er, Anfang der 30er Jahre im vom deutschen Hauptland abgespaltenen Ostpreußen für die #NSDAP

Doch auch im über Jahrhunderte von Deutschen geprägten Böhmen und Mähren, man denke an die Gründung der ersten deutschen Universität überhaupt in Europa, das war in Prag im Jahre 1348, hatten im seit 1920 völkerrechtlich anerkannten multiethnischen Kunststaat namens Tschechoslowakei die ethnischen Spannungen zwischen den neuen nationalen Machthabern und ihren deutschen Untertanen erheblich zugenommen. 

Die Tschechoslowakei war im Nachgang zu den von den Siegermächten des Ersten Weltkriegs den Deutschen, Österreichern und Ungarn aufgezwungenen  Schandverträgen von Versailles (für das Deutsche Reich) und Saint-Germain und Trianon (für das Habsburger Reich) entstanden. 

Allein schon in der Namensgebung dieses neuen Staates, Tschecho-Slowakei, lag ein Anachronismus, um nicht zu sagen eine Kriegserklärung gegenüber den Deutschen, denn gut 3 Millionen (von insgesamt ca. 13 Millionen) Bürger dieses Staates wurden einfach ausgeblendet, nämlich die Deutschen. Also knapp ein Viertel der eigenen Staatsbürger, die später vereinfacht zusammengefaßten „Sudetendeutschen“, waren im Grunde unerwünscht.

Im Osten der durch die Siegermächte des Ersten Weltkriegs geschaffenen multiethnischen Kunststaates lebten auch noch Hunderttausende Polen, Ungarn und Ukrainer, die ebenfalls durch die neuen vor allem tschechischen und vereinzelt slowakischen Machthaber als minderwertige Staatsbürger behandelt wurden, ähnlich wie heute beispielsweise in Israel das Verhältnis zwischen Juden und Palästinensern zu betrachten ist.

Bei den Tschechen fehlt uns im Gegensatz zu den Polen jegliches Verständnis für die Mißhandlung von Millionen von Deutschen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, wobei uns auch für die Polen wahrlich sehr viel einfallen würde. 

Dr. Josef Pfitzner, von 1939 bis 1945 Primator-Stellvertreter, also Zweiter Bürgermeister von Prag, wird vor ca. 50.000 aufgehetzten Tschechen am 6. September 1945 im Prager Stadtteil Pankraz öffentlich gehängt. Quelle:  http://www.dullophob.org/Kalendertage/2014-03/14-03-24%20JPfitzner.html.
Dr. Josef Pfitzner, von 1939 bis 1945 Primator-Stellvertreter, also Zweiter Bürgermeister von Prag, wird vor ca. 50.000 aufgehetzten Tschechen am 6. September 1945 im Prager Stadtteil Pankraz öffentlich gehängt. Quelle: http://www.dullophob.org/Kalendertage/2014-03/14-03-24%20JPfitzner.html.

Die Massaker an den #Sudetendeutschen von #Aussig oder #Brünn sind nur die bekanntesten Schlaglichter einer durch die kommunistischen tschechischen Machthaber nach 1945 ungerechtfertigten aufgestachelten Deutschenhasses, denn die Politik der deutschen Reichsregierung nach der Protektoratsgründung 1938 war gegenüber den Tschechen sicherlich hart gewesen, aber nicht so grausam wie zum Beispiel in Polen oder in der Ukraine.

Die Behandlung der #Tschechen durch die deutsche Reichsregierung in der Kriegszeit begründete also keineswegs die brutale Verfolgung der „Sudetendeutschen“ nach dem Krieg, zumal die Slowaken von den Reichsdeutschen ja sogar ihren eigenen Staat bekommen hatten, wenn auch natürlich in Vasallenform. 

Das ist heute bei der Pax Americana nicht viel anders, wie es in der Geschichte der halbwegs zivilisierten Menschheit immer so gewesen ist. 

Jedenfalls hat sich bis heute noch kein namhafter tschechischer Politiker für die Aufhebung und Streichung der schändlichen #Beneš-Dekrete ausgesprochen, was schon für sich genommen ein Skandal erster Güte ist. 

3.2 Die erfolglosen Parteien der „BRD“ rechts der Mitte

Doch zurück zum eigentlichen Thema dieser freigeistigen deutschzentrierten Abhandlung über die parteipolitische „Rechte“, also ein deutschnationales parteipolitisches Aperçu Nachkriegsdeutschlands, bezogen auf den westlichen Teil des Landes, also der ab 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland, kurz „BRD“. 

Der Osten des Deutschen Reiches war mehrheitlich den Polen geschenkt worden, der nördliche Teil Ostpreußens wurde der Sowjetunion übergeben, und aus dem Mittelteil des Deutschen Reiches, verkürzt Mitteldeutschland, heute „Ostdeutschland“ bezeichnet, schufen die deutschen Kommunisten unter der Ägide der Sowjetrussen für die dort lebenden ca. 17 Millionen Deutschen die Deutsche Demokratische Republik, kurz „DDR“. 

Nach den vier Hungerjahren von 1945 bis 1949 und einer teilweise brutalen sogenannten Entnazifizierungspolitik erblickte am 23. Mai 1949 im Westen des Deutschen Reiches die „BRD“ für ca. 50 Millionen „Westdeutsche“ das Licht der Welt. 

Das damals geschaffene und vom Grundgerüst her noch heute geltende Grundgesetz wurde „feierlich“ verkündet, wie uns das zum Beispiel das Zentrum für politische Bildung der „BRD“ erzählt (https://www.bpb.de/apuz/32015/editorial). 

Tatsächlich wurde es aber auf Geheiß der drei Westalliierten, also im wesentlichen der US-Amerikaner, erlassen, also erst nach Prüfung und Billigung der alliierten Militärgouverneure. Die Deutschen war nun mal ein total besiegtes Volk. Das in den USA erdachte Projekt der Neuerschaffung eines westlich denkenden, den Werten des American Way of Life verbundenen deutschen Menschen, hatte begonnen.    

Wie entwickelte sich nun der national gesinnte Teil der politisch denkenden Deutschen in der „BRD“, verkürzt hier als die deutsche „Rechte“ bezeichnet? Wobei das an sich schon ein grundsätzlicher Denkfehler ist, denn natürlich gab es und gibt es auch unter „Linken“ nationaldenkende und patriotisch fühlenden Deutsche.

Nur hat sich leider, wahrscheinlich schon nach der Abdankung von Kurt Schumacher, dem ersten Vorsitzenden der einst patriotischen SPD, in der „BRD“ der Irrtum durchgesetzt, „national“ sei „rechts“, „international“ und antideutsch sei „links“. 

Wir halten das für einen grundsätzlichen Webfehler der „BRD“. Denn warum soll ein sozial eingestellter Mensch, was man ja landläufig als „links“ bezeichnet, nicht auch patriotische, also nationale Gefühle haben, also „rechts“ sein? 

Dieses fehlerhafte Denken ist gerade in der nichtwestlichen Welt kaum verbreitet, also untypisch für Menschen. Aber in den deutschsprachigen Ländern Europas ist das sehr stark ausgeprägt, aber eben erst nach dem verlorenen Zweiten Weltkrieg. Nach dem Ersten Weltkrieg bis 1945 war es in Deutschland ganz üblich, auch als “Linker“ national zu sein, man denke da nur an Ebert Oder Noske. 

Vor 1918 könnte man bei den Sozialisten an Lasalle denken. Erst recht fallen einem die deutschen Burschenschafter zum Anfang des 19. Jahrhunderts ein, die sich bestimmt nicht als „Rechte“, also „Konservative“ sahen, sondern vielmehr als „Progressive“, die die Metternische Restauration überwinden wollten. Sie strebten gesellschaftliche Veränderung ans, zumeist gewaltfrei, vereinzelt mittels revolutionärer Rhetorik, nicht viel anders als heute. 

Heute sind aber „die Linken“ antinational und „die Rechten“ national. Wichtiger noch: Die Linken haben das Kapital auf ihrer Seite, die Rechten nicht. 

Es ist daher ein Treppenwitz der heutigen Epoche, daß heutzutage die deutsche Linke der deutschen Rechten vorwirft, sie, also die Rechten, würden das Großkapital unterstützen bzw. es würde die Rechten finanzieren. Wenn überhaupt, dann ist es genau anders herum. Hans Eichel, Gerhard Schröder und die Antifa lassen grüßen. 

3.2.1 SRP, GB/BHE und NPD 1.0

Die glühenden nationalsozialistischen Anhänger des Dritten Reiches gründeten 1949, trotz seinnes katastrophalen Zusammenbruchs 1945, eine Art NSDAP 2.0, nur ohne Adolf Hitler & Co., die SRP (Sozialistische Reichspartei). Anführer dieser Partei war der tragisch-komische Otto Ernst Remer (https://de.metapedia.org/wiki/Remer,_Otto_Ernst), bekannt von der Niederschlagung des 20. Juli 1944 im Berliner Bendlerblock. 

Sie SRP wurde aber schon 1952 durch das westdeutsche „BRD“-Bundesverfassungsgericht, also auf Anweisung der US-Amerikaner, einkassiert, denn die Amis hatten ja nicht vier Jahre lang Krieg gegen das Deutsche Reich geführt und Zehntausende ihrer Soldaten geopfert, um nun wieder die „Nazis“ an die Macht zu lassen. Können wir nachvollziehen.

Auch der Gesamtdeutsche Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten, kurz GB/BHE, war eine politische Totgeburt an sich. Denn die Zielsetzung dieser deutschnationalen, sicherlich ehrenwerten Partei, die sich vor allem in den 50er Jahren auf die Rückgewinnung der geraubten ostdeutschen Gebiete konzentrierte, in der auch unser Großvater Justus Lorenz Hermann Benzler (1894-1957) tatkräftig mitwirkte, da nun mal persönlich betroffen, denn 250 Hektar Land hatte man ihm und uns gestohlen, widersprach nun mal fundamental den Kriegszielen der Alliierten. 

Andere kleinere nationale und regionale Splitterparteien wie die Deutsche Partei oder die Deutsche Reichspartei wollen wir hier der Kürze wegen ausblenden.

Nach dem Scheitern dieser ersten deutschnationalen Parteien von SRP und GB/BHE gründete sich Mitte der 60er Jahre die Nationaldemokratische Partei Deutschlands, kurz NPD, unter der Führung ihres ersten Bundesvorsitzenden Friedrich Thielen. 

Er wurde bekannt für die in unseren Augen recht sympathische Äußerung, die er als Antwort auf die Frage gab, ob ein Jude auch NPD-Mitglied werden könne. 

Friedrich Thielen: „Sicherlich. Mitglied kann jeder werden, gleichgültig ob er Christ, Mohammedaner oder Jude ist. Er muß ein guter Deutscher sein.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Nationaldemokratische_Partei_Deutschlands#Gründung_und_Einzug_in_Landesparlamente_(1964–1967)). 

Fairerweise muß man natürlich wissen, daß damals in den 60ern der Anteil an Mohammedanern und Juden in Deutschland dermaßen verschwindend gering war, daß sich Thielen diesen Spruch leisten konnte. 

Heutzutage, im Jahre 2020, wäre ein solche Aussage in deutschnationalen Kreisen undenkbar, denn die Mehrheitsverhältnisse gerade in den jungen Alterskohorten der „BRD“-Bevölkerung haben sich nun mal grundlegend verändert und sind vollkommen anders als in den 60er Jahren, also vor 60 Jahren. 

Deshalb unterstützen wir auch ohne Wenn und Aber, also grundsätzlich, will sagen auch mit einigen wenigen Ausnahmen, die bekanntlich die grundsätzliche Regelung untermauern, die politische Forderung, ein Deutscher im eigentlichen Sinne könne nur der sein, der mindestens von einem Elternteil deutscher Abstammung sei. 

Die zum Beispiel vom #AfD-#Flügel vertretene Forderung, das bis 2000 bewährte deutsche Staatsbürgerschaft müsse wieder in Kraft gesetzt werden, teilen wir. 

Die damals durch die Rot-Grüne Koalition unter Gerhard #Schröder und Joseph #Fischer, mit Stimmenhilfe der #FDP unter Führung von Wolfgang #Gerhardt, durchgesetzte Gesetzesänderung des deutschen Staatsbürgerschaftsrechts, muß rückgängig gemacht werden. 

Entscheidend ist und bleibt nun mal die Gewißheit, daß „Deutscher“ im eigentliche Sinne nur der sein kann, der deutscher Abstammung ist, genauso wie „Jude“ im eigentlichen Sinne nur der sein kann, der von einer jüdischen Mutter abstammt. 

Was für letztere gilt, muß für erstere auch gelten dürfen. Ein Deutscher ist kein Untermensch mit geringeren Rechten als zum Beispiel ein Jude, Russe, Japaner oder Kongolese. 

Die NPD sah sich damals als akademisch gebildete, honorige Gegenbewegung zu den aufkommenden, vor allem studentischen linken „68ern“, die nicht nur durch die imperialistische und mörderische Politik der USA, Stichwort Vietnam, befeuert wurden, sondern auch über die Bewußtseinmachung der Schrecken und Verbrechen der Nationalsozialisten, die im Namen des deutschen Volkes im Dritten Reich begangen worden waren. Stichwort #Auschwitz und #Mitscherlich

Die NPD konnte anfänglich einige sehenswerte Erfolge feiern. 1969 wäre ihr beinahe der Sprung in den Deutschen #Bundestag gelungen. Doch mit 4,3% scheiterte sie, wohingegen die FDP mit 5,8% den Einzug schaffte. 

Es folgten nun fast 50 Jahre deutschnationale Durststrecke auf Bundesebene, also insgesamt genau 60 Jahre, wenn man von 1957 mit dem Ausscheiden der GB/BHE (4,6%) anfängt zu zählen. 

Das bis 2017, als erstmalig wieder eine halbwegs national denkende Partei, die Alternative für Deutschland (AfD), die deutsche Fahne in den Bundestag mit 12,6% hineintragen konnte. 

Leider ist es ein immer wiederkehrendes Merkmal „nationaler“ deutscher Parteien der „BRD“, seit dem Ende der GB/BHE, daß die deutschen „rechten“ Parteien irgendwie von Spitzeln, Schlapphüten und Spaltern durchsetzt waren, also de facto vom Inlandsgeheimdienst namens Verfassungsschutz oder ausländischen Diensten gesteuert wurden, und das bis in höchste Parteiämter. 

Es fing schon bei der NPD mit Adolf von #Thadden an, Bundesvorsitzender seit 1967, der sich später als Agent der britischen Majestät entpuppte. Und es endete, wahrscheinlich, unter anderem mit einem Holger #Apfel im Jahre 2013, bei dem einiges dafür spricht, daß er mit dem deutschen Verfassungsschutz kollaborierte, bevor er sich als Schankwirt nach #Mallorca absetzte.   

3.2.2 Republikaner und der Verrat an den Ostdeutschen 

Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre versuchten die Republikaner, mit dem bayerischen BR-Journalisten Franz #Schönhuber an der Spitze, das politische Ruder der „BRD“ in die nationale Hand zu bekommen. Die welthistorischen Umwälzungen des Zusammenbruchs des Warschauer Paktes und die Öffnung der Mauer waren von großer Hilfe. 

Diese gerade auch für unsereins persönlich bewegende Zeit der Vereinigung der beiden Nachkriegsteilstaaten „BRD“ und „DDR“ mittels der 2+4-Verträge im Jahre 1990, ist uns durch die väterliche Prägung als endgültige Abspaltung des deutschen Ostens in Erinnerung haften geblieben. Die „deutsche Einheit“ von 1990 hatte also den Makel der endgültigen Preisgabe deutschen Lebensraums jenseits der Oder-Neiße, also von der Memel bis an die Sola, ein urdeutsches Land, das über 750 Jahre das gesamtdeutsche Sein maßgeblich mitgeprägt hatte. 

Angeblich soll, so zumindest eine inoffizielle Hamburger Erzählung, der damalige „BRD“-Außenminister Hans-Dietrich Genscher bei diesem Verzicht auf die deutschen Ostgebiete maßgeblich mitgewirkt haben. Auch deshalb, selbe Quelle, weil er bereits in den 50er Jahren in Halle an der Saale vom KGB angeheuert worden sein soll. 

Das soll jedenfalls in einer privaten Runde in den 90ern in Hamburg ein gewisser Werner #Großmann behauptet haben, der zuletzt zu „DDR“-Zeiten als stellvertretender Minister für Staatssicherheit (von 1986-1990) und Leiter der Hauptverwaltung Aufklärung (HV A), also des Auslandsgeheimdienstes der „DDR“, tätig war, wobei die HV A vergleichbar mit dem Bundesnachrichtendienst BND bezeichnet werden könnte, ersterer unter Führung der Sowjetrussen, letzter in der Westvariante unter US-Führung. 

Nach Großmannscher Erzählung sollen 1989/1990 die Sowjets, unter der Führung von Michail #Gorbatschow, der westdeutschen Regierung unter der Führung von Helmut #Kohl das nördliche Ostpreußen angeboten haben, also das ostpreußische Gebiet von Königsberg bis Memel. 

Das deutsche Gebiet war wie gesagt von 1945 bis 1990 in sowjetische Hand geraten, von seinen deutschen Einwohnern nahezu komplett gesäubert worden und wurde dann, nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion, also ab 1990/91, eine russische Exklave an der Ostsee, Teil der russischen Föderation. 

Der nördlichste Teil Ostpreußens, also das Gebiet des Memellandes, nördlich des Flusses Memel gelegen, mit seiner „Hauptstadt“ Memel, fiel zu Litauen. 

Jedenfalls sollen also die Sowjetrussen den Bundesdeutschen dieses Nordostpreußen für gerade mal 50 Milliarden D-Mark bzw. US-Dollar angeboten haben, nach heutigem Standard läppischen rund 25 Milliarden Euro.

Helmut Kohl soll grundsätzlich an diesem Angebot Interesse gezeigt haben. Doch habe, so Großmann, Hans-Dietrich Genscher angeblich gesagt, er wolle Ostpreußen “nicht einmal geschenkt“ haben, auch deshalb nicht, so unser Hamburger Informant, weil er eben ein KGB-Agent war. 

Wilhelm v. #Gottberg (80, MdB, AfD), langjähriger Sprecher der Landsmannschaft #Ostpreußen (https://www.ostpreussen.de) mit ihrem Sitz in Hamburg, hat diese Großmann-Erzählung in abgewandelter Variante 2015 bestätigt, während eines Vortrags im ostpreußischen Kulturzentrum #Ostheim in Bad Pyrmont, wie auf YouTube nachgesehen werden kann: https://youtu.be/Wig9Ode01a0.

Trotz aller familiär bedingten persönlichen Ablehnung des „BRD“-Außenministers Hans-Dietrich Genscher wollen und sollten wir aber den angeblichen Aussagen des stellvertretenden „DDR“-Auslandschefs Großmann bzw. unseres persönlich vertrauten Mittelsmannes dennoch skeptisch gegenüber treten, denn 

  1. könnte diese Rückgabegeschichte eine aus „DDR“-Frust gespeiste niederträchtige Retourkutsche von Großmann sein, denn zumindest in der offiziellen „BRD“-Geschichtsschreibung gilt ja Genscher als einer der Macher der deutschen Teilwiedervereinigung 1990, man denke da an dessen Auftritt in der Prager Botschaft vor Tausenden „DDR“-Flüchtlingen,
  2. fehlen bis heute praktische, konkrete Beweise für diesen sowjetischen Vorschlag,
  3. fehlt uns der logische Grund, warum Genscher seine ihm zugedachte Aussage getätigt haben soll. Denn selbst als vermeintlicher KGB-Agent würde dies logisch widersinnig sein, denn die Sowjets, also seine angeblichen Dienstherren, wollten ja das nördliche Ostpreußen an die Bundesdeutschen verkaufen. Warum sollte das ein „KGB-Agent“ hintergehen?

Wahrscheinlich wird hier, wie nicht selten, Dichtung mit Wahrheit miteinander verwoben. Das Angebot der Rückgabe des nördlichen Ostpreußens mag vielleicht real gewesen sein. Aber die Motivation der Ablehnung durch Genscher war wahrscheinlich weitaus pragmatischer begründet als oben beschrieben. 

Denn es ist weitaus „logischer“, daß Genscher die Teilwiedervereinigung der beiden deutschen Staaten unter alliierter Hoheit nicht gefährden wollte, weil er

a. seinen historischen Ruhm mehren wollte, und

b. sonst ja den massiven Widerstand von Thatcher, Mitterand oder Andreotti hätte elegant nutzen können, die ja, obgleich angeblich die engsten „Freunde“ der Deutschen, alles wollten, nur keine deutsche Wiedervereinigung, erst recht nicht eine mit #Ostdeutschland, und sei es nur mit Ostpreußen.  

Nur Dank des Zuspruchs der US-Amerikaner konnte überhaupt das Zusammengehen der beiden deutschen Teilstaaten, also der „BRD“ und der „DDR“ stattfinden, wobei die US-Amerikaner dieses natürlich aus ganz eigennützigen, geopolitischen Erwägungen heraus befürworteten, nicht weil sie plötzlich deutschfreundlich geworden waren, wie uns das heute die politmediale „BRD“-Elite weismachen will. 

Die im Kalten Krieg besiegten Russen haben das später schmerzlich erfahren müssen. Man denke da nur an die heutige Ausdehnung der #Nato bis direkt an die Grenzen Rußlands.

3.2.3 Die Deutsche Volksunion (DVU) und die NPD 2.0

Von gewisser nationaler Bedeutung wäre noch die DVU zu nennen, also die Deutsche Volksunion von dem Verleger Dr. Gerhard Frey aus München. Sie war eine Art Phantompartei, da de facto ohne Parteiunterbau, die vor allem nach 1990 wegen der massiven Geldzuwendungen des Bayern in einige kleinere deutsche Landtage einziehen konnte, wie z.B. in Bremen oder Sachsen-Anhalt. 

In Hamburg schaffte die DVU im Jahre 1997 mit 4,98% den Einzug in die Hamburgische Bürgerschaft denkbar knapp gerade nicht. Angeblich, so unser Hamburger Politszene-Kenner, sei hier in Hamburg das Scheitern der DVU von gewissen linken bis linksradikalen Kräften „befördert“ worden. Das halten wir nach unseren eigenen persönlichen Erfahrungen als Wahlhelfer in Hamburg für durchaus realistisch. 

Damals, 1997, zur Wahl der 16. Wahlperiode der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg, soll es so vonstatten gegangen sein: Nicht wenige linke, vor allem jüngere Wahlzettelauszähler, hätten sich eine Bleistiftmine unter den Fingernagel geklemmt, und immer dann, wenn ein Wahlzettel nur ein Kreuz für die DVU aufwies, wäre eben mit dem Finger mit der Bleistiftmine, klammheimlich, ein zweites Kreuz bei einer anderen Partei gesetzt worden, wodurch der Wahlzettel ungültig wurde.

Man darf nicht vergessen, daß bei der ersten Prognose am Wahlabend die DVU noch mit 5,0% den Einzug ins Hamburger Landesparlament geschafft zu haben schien, und bei alle volksfeindlichen Linken in Hamburg, angefangen beim Ersten Bürgermeister der SPD, also Henning #Voscherau, alle Alarmglocken laut schrillten und die Politikwarnlampen sofort auf rot beziehungsweise braun umschalteten. 

Die Vorstellung, in der ehrwürdigen und angeblich so weltoffenen Handelsmetropole Hamburg, mit ihrem extremen britischen Spleen, würden nun, 45 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, angeblich „Nazis“ wieder in die Bürgerschaft einziehen, nicht auszudenken. Nicht nur das Rathaus stand Kopf. Queen bewahre!

Am Ende der Auszählung waren erstaunlicherweise 18.239 Stimmen ungültig. Immerhin 2,2% aller Stimmen. Ein doch recht hoher Wert, zumal damals der Wahlzettel in Hamburg nun wirklich ganz einfach gestrickt war. 

Ganz im Gegensatz zum irrwitzigen heutigen Wahlbuch in Hamburg mit fast Hunderten Seiten von ellenlangen Wahllisten, die eigentlich kein Hamburger Wähler durchblickt, zumal die in diesem Wahlbuch abgedruckten Wahlbewerber fast auch kein Mensch kennt geschweige denn braucht. 

Jedenfalls war die klammheimliche Freude im Hamburger Establishment nach diesem eleganten DVU-Hinauskegeln unüberhörbar.

Die Freysche DVU-Truppe entpuppte sich aber, unabhängig von diesem Hamburger Ereignis, letztendlich als große Enttäuschung für viele national gesinnte Deutsche. Es ranken sich die Gerüchte, #Frey Senior habe die DVU vor allem als Abonnentenquelle für seine #NationalZeitung betrachtet.

Außerdem sei er ein von der #CSU bewußt eingesetzter Spaltpilz des national gesinnten Wählerblocks gewesen, unter Anleitung eben des bayerischen Verfassungsschutzes bzw. der bayerischen Staatsregierung, der mit seiner DVU vor allem die immer noch vorhandene, wenn auch schwache  NPD weiter schwächen sollte.

Letztere hatte sich nach dem Bundestagsdebakel 1969 mehr schlecht als recht dahingeschleppt, ohne markante Wahlerfolge. Auch unter ihrem Parteivorsitzenden Günter #Deckert, Bundesvorsitzender von 1991 bis 1996, änderte sich das nicht.

Er hatte sich öffentlich für die Revision einer Teilgeschichte des Nationalsozialismus und des Dritten Reiches eingesetzt, speziell zum geschichtlichen Thema der Verfolgung der europäischen Juden auf Anweisung von Adolf Hitler. Dafür wurde er zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Er konnte aus dem Gefängnis aus nachvollziehbaren Gründen auf die Geschicke seiner Partei wenig einwirken. Dies machten sich Voigt und Apfel zunutze.

Dieses unfreundliche Wegloben durch seinen unmittelbaren Nachfolger, also durch Udo Voigt, nimmt ihm Günter Deckert bis zum heutigen Tage persönlich übel, soweit wir das aus dem Internet entnehmen können. Wer wird schon gerne von seinen eigenen “Parteifreunden“, erst recht bei diesen Hardcore-Nationalen, im Regen alleine stehen bzw. in der Zelle sitzen gelassen, zumal diese Leute ja immer von Kameradschaft und ewiger Treue sprechen.

Geschichtlich interessant an diesem unappetitlichen NPD-Hahnengehacke ist dabei die Episode am Landgericht Mannheim, speziell der „BRD“-Justizumgang mit dem wackeren Vorsitzenden Richter im ersten Deckert-Verfahren, Dr. Rainer #Orlet

Dieser hatte zwar #Deckert 1994 wegen „Volksverhetzung“ und „Rassenhaß“ für schuldig gesprochen, weil der Oberstudienrat aus Weinheim an der Weinstraße nach Ansicht des Gerichtes in einer dort gelegenen Gaststätte Passagen aus einem Text eines US-amerikanischen Ingenieurs, einem gewissen Fred #Leuchter, spezialisiert auf den Bau von #Gaskammern für US-Gefängnisse, öffentlich und unter Anwesenheit dieser Person, ins Deutsche übersetzt hatte. 

Deckert war aber von Dr. Orlet dann doch nur zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt worden, weil, so der Richterspruch der Kammer unter seinem Vorsitz, Günter Deckert eine „verantwortungsbewußte Persönlichkeit mit klaren Grundsätzen“ sei, was dieser nebenbei gesagt genauso empfand, wie der Spiegel 1994 zu berichten wußte (Günter Deckert: „Die haben mich genau so beschrieben, wie ich mich selbst sehe.)“ (https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13684317.html)

Für den #Spiegel und die versammelte deutsche Linke war dieses Urteil von Dr. Orlet gegen den NPD-Bundesvorsitzenden ein Skandal erster Rangordnung, zumal ja in der Urteilsbegründung über Deckert auch noch geschrieben stand, dieser sei ein „unbescholtene(r) Familienvater“, der „nur“* die „Widerstandskräfte im deutschen Volk gegen die aus dem #Holocaust abgeleiteten jüdischen Ansprüche“ habe “stärken“* wollen, wobei die mit *-versehenen Zitate aus obigen Spiegel-Artikel vom 15.08.1994 stammen.

Dr. Rainer Orlet wurde nach diesem aus Sicht der „BRD“-Elite und gewisser Kreise erfolgten „Skandalurteil“ in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, obgleich noch keine 60. Deshalb spricht man in informierten Juristen- und Richterkreisen seitdem von „Orletisierung“, die es bei der Behandlung des für die „BRD“ so eminent wichtigen Themas, sprich der gesellschaftlichen Handhabung der Judenverfolgung im Dritten Reich, subsumiert unter den Begrifflichkeiten „Holocaust“, oder in letzten Jahren, vor allem in antifaschistischen Kreisen, „#Shoa“ bzw. „#Shoah“ genannt, zu vermeiden gilt, wenn man sich nicht als Richter massenhaften Ärger einheimsen will. 

Kurzum, zurück zur NPD: Sie schmorte nach dem Rausschmiß von Deckert und der Machtübernahme von Voigt die folgenden Jahre weiter im kleinsten einstelligen Bereich, konnte aber in den 2000er Jahren doch wieder erstaunliche regionale Erfolge einfahren. Zur Verwunderung vieler vor allem im Westen zog sie sogar in zwei Landesparlamente ein, mit erneutem Wiedereinzug. In Sachsen 2004 mit 9,2% der Stimmen, 2009 nochmals mit 5,6%, Und in Mecklenburg-Vorpommern 2006 mit 7,3% und 2011 ein letztes Mal mit 6,0%.  

In Sachsen hatte Holger Apfel das Sagen, in McPom dagegen Udo #Pastörs. Letzterer wurde nach dem Mallorca-Ausstieg von Apfel selbst Bundesvorsitzender der NPD und sorgte im Nordosten der Bundesrepublik, vor allem im Schweriner Landtag, für einigen Wirbel. 

Doch wie man an den zweiten Wahlrunden sehen konnte, ging es merklich mit der NPD bergab, vor allem auch befördert durch die „NSU“-Saga, nach der die NPD ihre Finger bei diesem mörderischen Spiel gehabt haben soll. Soweit wir das aus der Beobachterrolle beurteilen können, spricht nicht wenig dafür, daß die angeblichen „NSU“-Morde der beiden Uwes und der Beate recht wenig, wenn rein gar nichts mit der NPD zu tun haben. Aber wahrscheinlich hatten auch die beiden toten Jungs und das nun im Gefängnis einsetzende rumäniendeutsche Mädel damit nichts zu tun. Der tiefe Staat der „BRD“ und der Türkei lassen grüßen. 

Wer sich da einlesen will, hier auf der Internetseite des „Arbeitskreises NSU“: http://arbeitskreis-n.su/blog/.

Am Ende der nach dem Ausscheiden aus den beiden östlichen Landesparlamenten dahinsiechenden NPD konnte der Bundeswehr-Hauptmann Udo Voigt noch einen kleinen persönlichen Triumph einfahren. Er nutzte eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, die 5%-Hürde für die Wahlen zum Europäischen Parlament zu kippen. 

Bei der Aufstellung der NPD-Bundesliste für die Wahl zum EU-Parlament 2014 trat er überraschend gegen seinen eigenen Bundesvorsitzenden Udo Pastörs an, der wie Voigt gerne für fünf Jahre ein schönes, auskömmliches und vor allem ruhiges Leben als EU-Abgeordneter hatte führen wollen. 

Es kam anders: Udo Voigt hatte seine Truppen besser vorbereitet und gewann am 18. Januar 2014 mit 93 Stimmen zu 71 Stimmen. Pastörs zog sich auf sein Anwesen bei Lübtheen zurück. Voigt durfte fünf Jahre durch Europa und die Welt als Mitglied des Europäischen Parlaments reisen. 

Wie Wikipedia berichtet, setzte er sich dort unter anderem für die Freilassung von Horst #Mahler ein, der wegen wiederholter Verletzung vor allem der Strafrechtsnorm des Paragraphen 130 StGB für über 13 Jahre verurteilt worden war, aber vergeblich. 

Denn erst am 27. Oktober 2020 wird, vielleicht, Horst #Mahler, die Justizvollzugsanstalt in Brandenburg an der Havel verlassen können, nach Absitzen der vollen Strafe, trotz seiner massiven gesundheitlichen Probleme und beidseitiger Beinamputation.     

4. Quo vadis AfD?

Nach dem sang- und klanglosen Niedergang der DVU und NPD waren deutschnational denkende und fühlenden Deutsche endgültig parteipolitisch heimatlos. Viele zogen sich zurück in die private Isolation, andere wanderten aus, einige mutierten zu strammen „BRD“-Musterdemokraten und denunzierten, wo pekuniär entlohnt, ehemalige Weggefährten bei den nun gesellschaftlich endgültig geächteten bösen rechten Parteien. 

Im Grunde war zu diesem Zeitpunkt die deutsche politische Rechte, war der deutschnationale Traum einer Wiederauferstehung des Deutschtums ausgeträumt. Finis Germaniae oder Finis Germania. Jedenfalls schien das endgültige Aus für Deutschland besiegelt zu sein.

Dann, 2013, gründete sich die Alternative für Deutschland, AfD, mit Prof. Dr. Bernd Lucke, Dr. Alexander Gauland und dem ehemaligen FAZ-Kolumnisten Konrad Adam an der Spitze. Sie versprachen „Mut zur Wahrheit“, die Einstellung des Euro-Projekts und die Rückkehr zur guten alten CDU der Kohl-Jahre. Nicht wenige glaubten, Friedrich Rotbart sei aus dem Kyffhäuser getreten und werde nun Deutschland final retten. Es war ein Trugschluß.

Bernd Lucke war nicht volksbewußt. Seine Nachfolgerin Frauke Petry entpuppte sich als egomanische und libidinöse Luftnummer, die auch den offensichtlichen Reizen eines wahrscheinlichen Hochstaplers zum Opfer fiel. 

Aktuell tobt der möglicherweise dritte und letzte Akt um die causa AfD, mit einem Professor FH mit dem Namen Jörg #Meuthen, der zwar aus Essen stammt, also eigentlich ein netter Zeitgenosse sein müßte, leider aber von Politik keine Ahnung hat, nur glaubt, er hätte welche. 

Stand 17. Mai 2020, 6:29 Uhr morgens, wähnt sich der aktuelle Ko-Bundessprecher auf der Siegerstraße. Andreas #Kalbitz, der Landeschef aus Brandenburg und neben Björn Höcke der wichtigste AfD-Flügel-Mann, wurden am Freitag nachmittag scheinbar die Mitgliedsrechte vom AfD-Bundesvorstand in einer knappen Entscheidung von 7:5:1 aberkannt. Bei der letzten Anti-Flügel-Abstimmung war es noch 11:1.1 ausgegangen, also ein Schritt nach vorn, aber gerade nicht ausreichend. 

Doch Hochmut kommt vor dem Fall. Wenn Kalbitz, Höcke & Co. ihre Hausaufgaben gemacht haben, und nun, wie Ziethen aus dem Busch, die entscheidende Gegengaloppade fahren, müßte auch die dritte Steinsche Fehlbesetzung an der Spitze der AfD bald Geschichte sein. 

Wie Stephan #Brandner aus Recklinghausen/Ruhrgebiet bzw. Gera/Thüringen, ein umtriebiger AfD-MdB, zudem Mitglied im Bundesvorstand, zurecht sagte: Es müsse nun ein #Sonderparteitag der Bundes-AfD einberufen werden, damit alle Bundesvorstandsmitglieder vor dem höchsten Gremium der AfD Rede und Antwort stehen.

Vielleicht, wenn alles gut läuft, wird diese Meuthen/#Pazderski/Steinsche-Maskerade einen komplett neubesetzen AfD-Bundesvorstand erzeugen, mit halbwegs aufrechten, uneigennützigen Patrioten. Die Alternative für Deutschland wäre doch noch nicht zu Grabe getragen.

Das würde natürlich die politmedialen Zersetzungsversuche innerhalb und außerhalb der AfD weiter befeuern. Und die Verfassungsschutzämter der „BRD“ werden gehörig mitwirken. Es bleibt abzuwarten, ob eine allfällige neue AfD-Führungsriege dies nervlich aushalten wird. 

Final bleibt festzustellen: Auch 75 Jahre nach dem 8. Mai 1945 ist der Wunsch nach einer starken, vereinten deutschen Rechten nichts als ein Traum. Die deutsche Linke dagegen steht geschlossen, deshalb ist sie tonangebend. 

Der deutsche Bürger, um nicht Bourgeois zu sagen, zögert, zaudert, zittert, wie immer, und das eben auch in der AfD. 

Wird es einen deutschen Herold geben, der sich der zerrissenen deutschen Fahne ermächtigen wird, mutige deutsche Männer und Frauen an seine Seite scharen und unerschrocken voranschreiten wird, um auch die latent patriotischen deutschen Westbürger aus ihrem bequemen „BRD“-Sessel zu hieven?

Die Zukunft wird es weisen. Es steht Spitz auf Knopf. 


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