hartwigbenzler

George Soros wird 90: Yom hu‘ledet sameach.

Titel-Artikel im Focus über den „meistgehaßte(n) Mann des Internets“, also George Soros, der am 12. August 2020 genau 90 Jahre alt wird, doch tatsächlich geht es in dem Text um Arthur Finkelstein, gestorben vor drei Jahren, einem berühmt-berüchtigten Wahlkampfmanager für die US-Republikaner seit den Zeiten von Barry Goldwater in den 60er Jahren.
Titel-Artikel im Focus über den „meistgehaßte(n) Mann des Internets“, also George Soros, der am 12. August 2020 genau 90 Jahre alt wird, doch tatsächlich geht es in dem Text um Arthur Finkelstein, gestorben vor drei Jahren, einem berühmt-berüchtigten Wahlkampfmanager für die US-Republikaner seit den Zeiten von Barry Goldwater in den 60er Jahren.

Die aktuell weltweit beliebteste Projektionsfläche aller Möchtegerngroße ist der jüdisch-ungarisch-stämmige US-Amerikaner George Soros, der heute am 12. August seinen 90. Geburtstag feiert. Yom hu‘ledet sameach. 

Auch der Focus läßt sich nicht lumpen. Tatsächlich geht es aber in dem Focus-Artikel um Arthur Finkelstein, einem jüdisch-homosexuellen-libertären US-Amerikanischen Wahlkampfberater, der seit dem Ende den 70er Jahren für Republikaner und sog. „Konservative“ in den USA, Israel und Europa aggressiv & erfolgreich Wahlkampagnen managte.

Arthur Finkelstein (im Vordergrund), mit seinem Ehemann Donald Curiale (im Hintergrund), anno 2013. Am 18. August 2017 starb Finkelstein in seinem Privatanwesen in Ipswich/Massachusetts.
Arthur Finkelstein (im Vordergrund), mit seinem Ehemann Donald Curiale (im Hintergrund), anno 2013. Am 18. August 2017 starb Finkelstein in seinem Privatanwesen in Ipswich/Massachusetts.

Finkelstein, ausgesprochen wie im Deutschen mit Stein (AF über sich:  ‘If I was a poor Jew, it would be Finkelsteen, but since I am a rich Jew, it’s Finkelstine.”), wurde berühmt durch das berüchtigte, aber sehr effektive „negative campaigning“. 

Mentor und Held für Finkelstein war Barry Goldwater und später dessen Ziehsohn Ronald Reagan, der in den 80er Jahren den von Goldwater in den 60er Jahren begonnen Rechtsruck in der Republikanischen Partei erfolgreich umsetzen konnte und US-Präsident wurde. 

Barry Goldwater (1909-1998), der die Republikanisch Partei in den 60er Jahren modernisierte h7
Barry Goldwater (1909-1998), der die Republikanisch Partei in den 60er Jahren modernisierte h7

Einige Kommentatoren meinen, Donald Trump sei nun der logische Nachfolger von Goldwater & Reagan, doch das nur insoweit, als Trump die GOP „gekapert“ und im Kurs verändert hat, so wie Goldwater in den 60ern. 

Tatsächlich ist Donald Trump eher in der Linie von Robert F. Kennedy zu sehen, mit dessen Sohn RFK jr. er anscheinend gute Beziehungen pflegt, da RFK jr. ihm in seinem Kampf gegen den Impfzwang massiv unterstützt, u.a. als er diesen 2017 in eine Anti-Impfkommission berief. 

Donald Trump, Robert F. Kennedy jr. und Mike Pence am 10. Januar 2017, nachdem Kennedy von Trump zum Nationalen Beauftragten für die Sicherheit von Impfstoffen benannt worden war.
Donald Trump, Robert F. Kennedy jr. und Mike Pence am 10. Januar 2017, nachdem Kennedy von Trump zum Nationalen Beauftragten für die Sicherheit von Impfstoffen benannt worden war.

Nebenbei: auf der anderen Spielseite spielen Gates & Merkel mit. Doch zurück zum Focus-Artikel.

Bill Gates & Angela Merkel, gemeinsam im Team deep state, um die Vorherrschaft von Donald Trump zu brechen. Das Photo entstammt aus dem Bundeskanzleramt am 23. Januar 2008.
Bill Gates & Angela Merkel, gemeinsam im Team deep state, um die Vorherrschaft von Donald Trump zu brechen. Das Photo entstammt aus dem Bundeskanzleramt am 23. Januar 2008.

Also der Focus behauptet, Arthur Finkelstein wäre der größte Wahlkampfguru der Welt und hätte alles mögliche geschafft, u.a. die Haßfigur der „Rechten“ zu erzeugen, also George Soros. Der, genauso wie Bill Gates, sei dagegen ein liebenswerter alter Opa, der doch nur Gutes wolle. 

Die Wahrheit liegt natürlich wie immer in between. Oder anders ausgedrückt, ja, einiges stimmt, aber einiges stimmt auch nicht. 

So behauptet Focus, Finkelstein allein habe Viktor Orban zum fulminanten Wahlsieg (2/3 Mehrheit) in Ungarn im April 2010 verholfen. Falsch. 

Arthur Finkelstein (li) und Viktor Orban (re).
Arthur Finkelstein (li) und Viktor Orban (re).

Tatsächlich war der selbstverschuldete KO-Schlag des früheren sozialdemokratischen Ministerpräsidenten Ungarns, Ferenc Gyurcsany, dessen „parteinterne Geheimrede“ vom 26. Mai 2006 vier Monate später öffentlich bekannt wurde, in der er ganz ungeniert zugab, wie er mit Lügen die ungarische Öffentlichkeit gnadenlos betrogen hatte, der entscheidende Grund dafür, daß Orban später 2010 die Wahl relativ locker gewinnen konnte. 

Ferenc Gyurcsany, ehemaliger Ministerpräsident Litauens, von 2004 bis 2009 im Amt.
Ferenc Gyurcsany, ehemaliger Ministerpräsident Litauens, von 2004 bis 2009 im Amt.

Ja, Finkelstein hatte dann kräftig nachgeholfen, aber ohne die Ferenc-Bombe wäre das viel schwerer geworden. 

Zusammenfassend: Im Grunde ist alles nur ein großes, globales Spiel superreicher Männer & Familien, zumeist US-Amerikaner, keine Palästinenser, die sich wie die Kesselflicker bekämpfen, aber eigentlich eine Art Fußballspiel um den Erdball spielen. World-Soccer-Money-Game. TelAviv - c‘est la vie. 

Das globale Spiel für supperreiche Männer und Familien, „Monoppoly Welt“, vor allem in den USA.
Das globale Spiel für supperreiche Männer und Familien, „Monoppoly Welt“, vor allem in den USA.

Am Ende aller Tage bleiben sie aber gute Buddies, nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Manchmal wechselt der eine Spieler von der roten Mannschaft in die blaue Mannschaft. Unsereiner kleiner Erdenbürger ist da nur Zuschauer & Statist, machmal Kanonenfutter oder Impfstoffempfänger.

Merke:
A. Geld regiert die Welt.
B. Die Dosis macht das Gift.
C. Die Wege des Herrn sind unergründlich.
Ansonsten: Noch ist Polen nicht verloren.

Das Wappen des Deutschen Ordens im deutschen Osten.
Das Wappen des Deutschen Ordens im deutschen Osten.


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