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Weiße Identität — Teil 1

Wöchentlicher Eleison Kommentar von seiner Exzellenz Bischof Richard Williamson.
Wöchentlicher Eleison Kommentar von seiner Exzellenz Bischof Richard Williamson.

„Wollt, weiße Männer, ihr Eure Identität bewahren? Dann kehrt zu Jesus, Gottes Sohn, zurück in großen Scharen!

Ein junges weißes Ehepaar, das diese „Kommentare“ liest, will in den Schoß der Kirche zurückkehren, sieht sich dabei jedoch einer spezifischen Schwierigkeit gegenüber, die nach Ansicht des 31-jährigen Ehemannes vielen seiner Altersgenossen zu schaffen macht – dem gegenwärtigen Fehlen einer Identität für Weiße. 

Sowohl er als auch seine Frau sind teilweise deutscher Abstammung, so daß sie sich bei ihrer Suche nach einer Identität stark vom germanischen Heidentum angezogen fühlten. Doch sie waren beide Katholiken und argwöhnen, ihre katholische Erziehung sei durchaus nicht das gewesen, was sie hätte sein müssen. 

Die vom Ehemann gestellten Fragen beweisen, daß dies in der Tat der Fall gewesen ist, zeigen jedoch auch, daß er die Wahrheit sucht. Wenn er auch weiterhin ernsthaft nach ihr strebt, kann er darum sicher sein, daß Gott ihm die Antworten geben wird, die er benötigt. Hier seine Fragen:

Ist das germanische Heidentum unsere wahre Identität?

Ja und nein. Die wahre Identität eines Menschen besteht darin, in den Himmel einzugehen und in aller Ewigkeit mit Gott selig zu sein. Darum sind so viele junge (aber auch ältere) Menschen zutiefst unzufrieden mit ihrem gegenwärtigen materialistischen Leben – sie wissen, daß sie für weit mehr bestimmt sind, wissen jedoch nicht, wofür. 

Nun findet sich im germanischen Heidentum viel Edles, beispielsweise in den Opern Richard Wagners, doch reicht es durchaus nicht, um einem Menschen das Himmelreich zu bescheren, weil ihm keine übernatürliche Gnade innewohnt. Die Gnade allein kann uns Gottes Himmel öffnen. 

Und Gottes Gnade ist uns lediglich durch Gottes eine wahre Religion zugänglich, die römisch-katholische Religion. Lehne ich diese ab, so lehne ich den Himmel ab. Diese Religion – verkörpert beispielsweise durch Karl den Großen – hat Europa geschaffen und die Identität aller weisser europäischer Nationen geschmiedet. Hilaire Belloc (1870–1953) sagte: „Europa ist der (katholische) Glaube, und der Glaube ist Europa“.

Aber das Christentum wurde doch von den Juden erfunden?

Die katholische Religion wurde von keiner Menschengruppe und von keinem Menschen erfunden. Sie wurde von Ewigkeit an von Gott allein „erfunden“ und den Menschen durch Seinen göttlichen Sohn, Jesus Christus, offenbart, der als Mensch ein Jude war, der Sohn Marias, und dem eine kleine Schar von Juden bei der Gründung der katholischen Kirche half. Siehe hierzu Johannes IV, 22. 

Doch die Juden, ihre Führer und das Volk (Matthäus XXVII), waren es auch, die Jesus ans Kreuz schlugen, und die große Mehrheit der Juden haßt Christus seither und bemüht sich nach Kräften, Ihn auch weiterhin in Seiner Kirche zu kreuzigen. 

Somit waren die Besten der Israeliten beispiellos gute Freunde Gottes, aber die Talmudisten sind ihm stets beispiellos grimmige Feinde. Man muß scharf zwischen Juden wie dem Heiligen Paulus und Juden wie Kaiphas unterscheiden. 

Der gewaltige Unterschied liegt zwischen denen, die Gott annehmen, und jenen, die ihn verwerfen. Alles dreht sich um Christus.

Aber tritt das Neue Testament denn nicht in die Fußstapfen des Alten Testaments? Verehren die Christen denn nicht Juden und folgen sie nicht dem „Plan“ und den „Regeln“ von Juden?

Christen verehren Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, die Heilige Dreifaltigkeit, wie sie ihnen von Gott, von Jesus Christus, offenbart wurde. Diese Offenbarung steht weit über jener aller anderen Juden zusammen. Er war und ist Gott. Sie waren und sind nur Menschen.

Warum hat Gott im Alten Testament dann die Juden so sehr geschützt und war zugleich dermaßen zornig auf sie?

Weil Er für sie eine große Rolle vorgesehen hatte. Ihre Aufgabe war es nämlich, die Ankunft des Messias auf Erden vorzubereiten, doch haben sie diese Aufgabe durchaus nicht immer treulich erfüllt. Unsere elenden Medien und das bloße Wort „Antisemitismus“ unterstellen, daß Juden niemals böse sein können, aber sie können tatsächlich sehr böse sein. Dann verdienen sie eine Strafe, genau wie jeder andere.

Aber warum hat Gott ein bestimmtes Volk erwählt?

Er mußte ein Volk erwählen, aus dem der Messias hervorgehen würde, mit einer menschlichen Mutter, einer Familie, einem Heimatdorf, einem Volk und religiösen Bräuchen. Mit Maria, Josef, Nazareth, dem Tempel in Jerusalem und der mosaischen Religion brachten die Juden schließlich den Messias in seiner irdischen Umgebung hervor, was sie dann freilich nicht daran hinderte, ihn in ihrem Hochmut zu kreuzigen.

Und warum ausgerechnet die Juden?

Das ist Gottes Geheimnis. Zitieren wir nochmals Belloc: „How odd of God to choose the Jews“ (wie merkwürdig von Gott, die Juden zu erwählen).

Kyrie eleison.“

Quelle: https://stmarcelinitiative.com/white-identity-i/?lang=de

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