hartwigbenzler

Denunziatorische Anmerkungen

Wer sich den denunziatorischen Bericht des RND mit der widerwärtigen Hetze gegen Björn Höcke und Andreas Kalbitz, beide AfD und die prominenten AfD-Flügel-Frontleute, antun will, bitte sehr: https://www.rnd.de/politik/bjorn-hockes-afd-flugel-wird-immer-aggressiver-vor-allem-nach-innen-IUVC5MKEQBFE5PIRFQJIVSUIS4.html

Dort spricht ein gewisses Mitglied der Hamburger AfD, das neuerdings auch noch Teil des Bundesvorstands der AfD geworden ist. Letzteres scheint ihm etwas zu Kopf gestiegen zu sein, denn jetzt will es mal richtig auf die Pauke hauen und macht auf Pazderski. 

Wir lesen: "Bundesvorstandsmitglied Alexander Wolf griff Höcke daraufhin scharf an: “Björn Höcke ist der König der Eigentore. Allzu viele Äußerungen von ihm haben der Partei in den vergangenen Jahren geschadet – und machen die Partei für viele im Westen unwählbar”, sagte der Hamburger Fraktionschef dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). 

“Es ist perfide, daß ausgerechnet er jetzt Solidarität und Einheit einfordert, der laufend innerparteiliche Kontrahenten diffamiert, als ‘Feindzeugen’, als ‘Bettnässer’, als ‘Halbe’ und sie ‘ausschwitzen’ will.”

Auf der Vorstandssitzung am Freitag will Wolf jetzt fordern, daß Kalbitz und Höcke alles tun, um eine Beobachtung der Gesamt-AfD noch zu verhindern. 

Dem RND sagte er: “Das Projekt der Partei ist ernsthaft in Gefahr. Der ‘Flügel’ muß jetzt seine Strukturen offenlegen. Das wird zeigen, daß er eine deutlich geringere Größe hat als von vielen angenommen und nicht prägend ist für die Partei. Wenn er dazu nicht bereit ist, muß er sich auflösen zum Wohle der Partei.”"

So tönt also dieser gewisse Herr, der, wie wir gerade erfahren, heute von der Hamburger AfD-Fraktion wieder in seinem Amte als Fraktionsvorsitzender gewählt wurde. Na dann, nix Neues aus Hamburg. 

Jedenfalls können wir aus wohlwollender, dennoch kritischer Distanz folgendes berichten, mit aller gebotenen Vorsicht, denn schneller als man denkt hat man schon den Staatsanwalt an der Backe, gerade wenn man mit solchen Charakteren zu tun hat. Davon können wir bekanntlich ein Lied singen — eine gewisse Dame von Spiegel läßt grüßen. 

Also, wir sprechen hier über eine parteipolitische Person der AfD, die  

a. es nicht schaffte, auf dem letztjährigen Hamburger Nominierungsparteitag vor der Hamburger Bürgerschaftswahl gegen ihren Kontrahenten Dirk Nockemann ohne Blatthilfe eine halbwegs parteitagstaugliche Rede zu halten, sondern sich u.a. auf irgendwelche Studiumsabschlüsse in England berief, um damit bei den Hamburger Delegierten zu punkten, was aber nur zu allgemeinem Gelächter führte, weshalb sie, diese Person, dann trotz einer vorherigen Los-Vereinbarung mit ihrem Landesvorsitzenden, besagtem Dirk Nockemann, obgleich eigentlich auf Listenplatz 1 gesetzt, doch von diesem spielend mit einer halbwegs passablen Rede von eben diesem Listenplatz 1 weggefegt wurde, und nur dank der berechnenden Unterstützung eben dieses Landesvorsitzenden es dann überhaupt noch auf den sicheren Listenplatz 2 schaffte, obgleich nicht wenig gefehlt hätte, und sie wäre komplett durchgereicht worden,

b. das schlechteste Wahlergebnis aller AfD-Landesverbände der jüngeren Zeit mitzuverantworten hatte, nämlich nicht mehr als mickrige 5,29%, und immer noch der Meinung ist, das wäre ein besonderes Gütezeichen,

c. auf dem letzten AfD-Bundesparteitag in Braunschweig als einer der letzten Beisitzer, wenn nicht als allerletzter, in den Bundesvorstand gewählt wurde, weil viele Delegierte gerade aus südlichen und östlichen Bundesländern, die dieser Person aus guten Gründen mehr als kritisch gegenüberstehen, bereits den Parteitag verlassen hatten, wogegen diese Person bei voller Besetzung des Delegiertenparteitags nie und nimmer gewählt worden wäre,

d. offenkundigerweise so viele politische Leichen im Keller begraben hat, und ein jeder in Hamburg weiß es, der halbwegs politisch interessiert ist, daß eine Auflistung hier den Rahmen sprengen würde. Zudem ist es unter unserer Würde, diese unbunte Auflistung hier aufzuführen, denn als guter Deutscher tut man gewisse Dinge, aber gewisse andere Dinge tut man eben nicht. Die Burschen nennen so etwas auch Comment, wenn wir uns nicht irren.

Jedenfalls mußten wir aus berufenen Munden die letzten Jahrzehnte mehrmals erfahren, daß auch unter Burschen, ob Aktiva oder Alte Herren, dieser Comment nicht flächendeckend gelebt wird, und daß es wie überall auch sonst auf der Welt so'ne und so'ne gibt. Viel mehr ist hier im Grunde nicht zu sagen.

Abschließend sei nur dieses gesagt: Gewisse Charaktere scheinen zu glauben, daß wenn sie in gewissen Kreisen verkehren, plötzlich unantastbar geworden seien, ihre Vita wie von Geisterhand weggewischt worden wäre und man nun auf oberschlau machen könne, nur um sich einen billigen Vorteil zu verschaffen. Wenn man sich da nicht täuschen möge. 

Merke: Gewisse Dinge haben unter Menschen nun mal Ewigkeitscharakter. Das gilt in allen Völkern. Den Verrat mag man, den Verräter jedoch nicht. 

Amen.

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