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Björn Höcke (AfD): Der Flügel ist Geschichte und Zukunft zugleich

https://sezession.de/62309/ueber-den-fluegel-hinaus-ein-gespraech-mit-bjoern-hoecke

Björn Höcke, zentraler Kopf des AfD-Flügels und die Leitfigur für alle patriotischen Deutschen innerhalb und außerhalb der AfD, spricht mit Götz Kubitschek auf Sezession.de über die weitere Entwicklung der AfD. 

Fünf Jahre nach Verkündung der Erfurter Resolution galt es Bilanz zu ziehen. Konkreter Auslöser des Gesprächs war eine kurzfristig und hastig einberufene Sitzung des AfD-Bundesvorstands in Berlin, bei der nach stundenlanger Diskussion der etwas seltsam anmutende Beschluß gefaßt wurde, der AfD-Flügel möge sich „auflösen“.

Seltsam insoweit, denn vor allem für Björn Höcke, Andreas Kalbitz und die anderen wesentlichen Gestalter des AfD-Flügels war dieses parteiinterne Stabilisierungsprojekt vor allem ein geistig-moralischer Kompaß, mit dem die gesamte AfD-Partei auf den eigentlichen Gründungskurs gehalten werden konnte - die grundlegende Erneuerung der Bundesrepublik Deutschland mit dem Mut zur Wahrheit. 

Nach fünf Jahren Flügelarbeit ist, so Björn Höcke, die AfD deutschlandweit etabliert. In Mitteldeutschland ist sie fast schon stärkste politische Kraft und steht kurz vor der Regierungsbeteiligung. Nur durch eine antideutsche „Nationale Front“ der Altparteien kann sie aktuell noch von der Regierungsbeteiligung abgehalten werden. 

In Thüringen konnte sogar nur durch ein verfassungswidriges Machtwort der Bundeskanzlerin aus Südafrika die erste patriotisch-bürgerliche Koalition unter Mitwirkung der AfD in Deutschland verhindert werden.

Der erfolgreiche und charismatische Thüringer AfD-Landeschef, Leitstern für über 10.000 AfD-Mitglieder und Hoffnungsträger von Millionen von volkstreuen Deutschen, erinnert Kubitschek nochmals an den Gründungszweck des AfD-Flügels, nämlich die Verhinderung der Mutation der Alternative für Deutschland (AfD) zu einem willfährigen Mehrheitsbeschaffer des bestehenden politmedialen, antideutschen Kartellblocks, vor allem innerhalb der Union als eine Ergänzung der „WerteUnion“, unter Führung der Bundeskanzlerin Angela Merkel. 

Höcke zeigt sich mit dem Ergebnis dieser geistig-moralischen Orientierungsarbeit der letzten fünf Jahre „seines“ Flügels sehr zufrieden und läutet nun auch offiziell den Beginn der nächsten AfD-Phase ein: Die „Historisierung“ dieses AfD-internen Stabilisierungsprojekts mit dem Namen Flügel, also die selbstbestimmte, bewußte und terminlich einkalkulierte Weiterentwicklung des ideellen Flügelprojekts.

Denn, darauf legt Höcke besonders Wert, der AfD-Flügel sollte für die Alternative für Deutschland einzig und alleine die politisch-programmatische Leitplanke darstellen, um eine entsprechende inhaltliche und charakterliche Verwässerung der AfD zu verhindern und die Partei auf einen volkstreuen Kurs zu halten. Dieses Ziel wurde erreicht.

Einige übermütige und strategisch nicht geschulte Mitstreiter des AfD-Flügels innerhalb, aber auch außerhalb des AfD-Flügels hatten das nicht so richtig verstanden, und es bestand die Gefahr, daß sich das lose, informelle Flügel-Netzwerk zu einer eigenen, sperrigen, AfD-schädlichen Verknotungsstruktur innerhalb der AfD würde entwicklen können. Das galt es jetzt zeitnah zu verhindern.

Dieser von Höcke, Kalbitz und anderen Flügel-Matadoren bereits eingeleitete Weiterentwicklungsprozeß des AfD-Flügels wurde nun unnötigerweise, wie Höcke Kubitschek aufzeigt, durch den gestrigen Beschluß des AfD-Bundesvorstand hochtheatralisch formell bestätigt —  und in politisch-taktisch unkluger Art und Weise etwas zeitlich beschleunigt. 

Im Gespräch miteinander (!) hätte man diese Weiterentwicklung des AfD-Flügels weitaus geräuschloser und geschmeidiger für alle AfD-Mitglieder und -Sympathisanten gestalten können als gestern in Berlin geschehen. Aber nun ist es eben wie es ist, der AfD-Flügel als informelle eigenständige lose Struktur ist Geschichte — und Zukunft zugleich.

Björn Höcke, Andreas Kalbitz und Hans-Thomas Tillschneider, die drei wichtigsten Köpfe des AfD-Flügels, werden auch ohne „offizielle“ Flügel-Markierung ihren geradlinigen und volkstreuen Weg innerhalb der AfD weiter beschreiten, gemeinsam mit allen wohlmeinenden Kräften und Gruppierungen innerhalb und außerhalb der AfD - im Osten wie im Westen, im Norden wie im Süden Deutschlands. 

Heute, mehr denn je, in Zeichen der Corona-Krise und der aufkommenden Wirtschafts- und dadurch Gesellschaftskrise, ist die Einheit und die Geschlossenheit der Partei das A und O, das Alpha und das Omega für den zukünftigen Erfolg der AfD. 

Die über 10.000 Höcke-Anhänger in der AfD werden zusammen mit allen volkstreuen Kräften außerhalb der Partei diese neue Phase der Partei mit kräftigem Flügelschlag unterstützen und das nächste Parteiziel ansteuern: die baldige Regierungsübernahme in den östlichen Bundesländern und die Stärkung der AfD-Fraktion bei der nächsten Bundestagswahl. 

Es gibt viel zu tun. Packen wir es an!

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