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Das Böse, das stets das Gute schafft

https://www.zeit.de/hamburg/2020-03/afd-fluegel-aufloesung-joern-kruse-hamburg










Die Hamburger Antifa-Netzwerke arbeiten weiter auf Hochtouren, um der AfD und damit Deutschland maximal zu schaden. So auch beim Anti-AfD-Kampfblatt am Speersort, die Wochenzeitung Die Zeit.


Wer taucht mal wieder aus seiner professoralen Schmollecke auf, macht auf beleidigte Leberwurst und zeigt mit seinem Finger auf die „bösen“ vermeintlichen „Rechtsradikalen“ im AfD-Flügel, also Björn Höcke und Andras Kalbitz?


Unser aller liebster Professor Jörn Kruse, der es immer noch nicht verwunden hat, daß er in der AfD nichts mehr zu sagen hat, und zudem als emeritus horribilus nicht weiß, was er mit seiner ganzen Pensionärszeit anzufangen hat, zumal ihm seine Ehefrau den ganzen Tag die Ohren lang zieht, wie er es denn überhaupt wagen konnte, mit seinen beiden anderen Hamburger Professorenheinis Lucke und Henkel bei den bösen „Nazis“ von der AfD mitzumachen.


Damit er zuhause überhaupt noch mitreden kann, hat der Jörn mit seiner Frau die Vereinbarung getroffen, während seines restlichen irdischen Lebens der AfD, vor allem aber Björn Höcke und dessen Flügel-Mitstreiter bei jeder nur denkbaren Möglichkeit in die Suppe zu spucken, und wenn er dafür auch den antideutschen Hetzblättern wie Zeit, Spiegel, Stern, taz und so weiter in den Allerwertesten kriechen muß.


Überhaupt scheint das Hamburger Politpflaster ein Feuchtbiotop sondergleichen für Kriecher aller Art zu sein, warum auch immer das so sein mag. 



Vielleicht liegt das ja an der Nähe zur mehr als schlüpfrigen Sündenmeile von St. Pauli, aber womöglich auch an den Hamburger Pfeffersäcken jenseits des Hohenzollernrings, die für den schnöden Mammon auch jeden und alles über Bord gehen lassen und sich an Tradition, Ehre und Heimat nicht gebunden fühlen: pecunia non olet.


Das Kernproblem, was wir mit solchen Personen wie diesem Hamburger Volkswirtschaftsprofessort haben, ist ganz gewiß nicht seine Intelligenz und seine Beobachtungsgabe, denn vieles von dem, was er schreibt oder schreiben läßt, ist gar nicht mal so verkehrt. 


Nur: den Verrat mag man, aber den Verräter nicht. 


Oder, etwas länger ausformuliert: Wer der Meinung ist, er könne mit der politischen Ausrichtung „seiner“ Partei nicht mehr konform gehen, dem ist es unbenommen, diese „seine“ Partei zu verlassen - das tat ja der Kruse auch, bis da also noch alles charakterlich stimmig. 


Doch wenn er dann weiter im öffentlichen Raume politisch aktiv sein möchte, dann soll er sich eben einer anderen Partei zuwenden oder, so tat es ja zumindest konsequenterweise Bernd Lucke, eine neue Partei gründen und auf eigene Faust sein politisches Glück versuchen. Das wäre Haltung und würde uns imponieren.


Aber den alten „Parteifreunden“ im Nachgang immer wieder in deren Suppe zu spucken, um als tatsächlicher Feindzeuge sein öffentliches Dasein zu fristen, um wiederum vom eigentlichen politischen Gegner den gesellschaftlichen Zuspruch einheimsen zu wollen, das ist unserer Meinung nach charakterlich mies und schäbig. 


Früher, in der sogenannten guten alten Zeit, wäre man in bestimmter Art und Weise mit solchen feinen Herren umgegangen. Heutzutage ist man da weitaus friedfertiger und nutzt wie hier die Tasten eines elektronischen Schreibgeräts und liest solchen Gestalten die Leviten. 


Unserer Vater hätte uns jetzt zugerufen: Perlen vor die Säue geworfen. Beziehungsweise: vergebliche Müh‘. Denn einmal Kameradenschwein, immer Kameradenschwein.


Richtig, so ist es. Aber manchmal sind eben wir eben doch auch noch störrisches Kind und können nicht anders, denn so ein Verhalten widert uns an und wir müssen allein aus psychischer kathartischer Entspannungstherapie aus uns den Groll von der Seele schreiben. Virtuell abwatschen und öffentlich bloßstellen, um der eigenen Seele Frieden und Ruhe zu geben. Jedem ist sich selbst am nächsten.


Wieder hören wir die Stimme unseres väterlichen Erziehers, einem Kenner seines Goethes und der deutschen Kultur, wie es sie heute wohl kaum noch mehr gibt in den heruntergekommenen deutschen Restlanden, der seinen Faust noch in- und auswendig konnte, vor allem ihn noch richtig verstehen und deuten konnte, gerade auch in der sprachlichen Ausdrucksweise, was wir zum Beispiel bei einer Möchtegerne-Goethe-„Expertin“ wie Sahra Wagenknecht von den Linken dann doch eher vermissen, bei aller sonstigen Schönheit dieser sicherlich nicht uninteressanten Person deutsch-persischer Abstammung.


Jedenfalls würden wir hier die dann doch noch heutzutage halbwegs bekannten Zeilen des deutschen Dichters aus seinen Leipziger Sturm und Drang-Zeiten zitieren, wahrscheinlich verfaßt im dortigen Auerbachs Keller, also aus Faust I:


„[Ich bin] ein Teil von jener Kraft,
Die stets das Böse will und stets das Gute schafft. ...
Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, daß es zugrunde geht;
Drum besser wär's, daß nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.“


Natürlich überhöhen wir hier und jetzt die Bedeutung des Jörn Kruse, mit der gedanklichen Gleichsetzung zu Goethes Mephestoles, um den Faktor 10 hoch 7, aber uns kam der Spruch nun mal gerade in den Sinn, und ein wenig intellektuelle Eitelkeit ist ja manchmal auch nicht verkehrt. Man ist und bleibt ja ein soziales Wesen.


Im Grunde sind wir mal wieder nur erschüttert über die charakterliche Niedertracht solcher Figuren, denen auch wirklich nichts zu schade ist, um ihr kleines Mütchen zu kühlen, da sie sonst rein gar nichts mehr auf die Reihe bekommen, erst recht, wie erwähnt, wenn sie zuhause nicht mal als Pantoffelheld ihre Meriten einfahren können. 


Wahrscheinlich ist in uns, obgleich im sündhaften goldenen Käfig des Brüsseler EWG-Westens aufgewachsen, doch noch zu viel preußisches Deutschsein übertragen worden (an sich ein Widerspruch in sich, und wir bitten den deutschen Habsburgern um Nachsicht, aber jeder hat nun mal seine erbliche Prägung), sozusagen mit der Geburt in die eigene Wiege gelegt worden, als daß wir uns in unseren Augen mit so einem undeutschen Verhalten abfinden könnten.


Denn das ahnen- und blutseitige Erbe der „Ostdeutschen“, also der Deutschen, die für gut 750 Jahre die deutsche Erde von der Memel bis nach Hindenburg im wahrsten Sinne des Wortes körperlich und geistig beackert und bestellt hatten, lebt irgendwie doch in unseren geburts- und lebensbezogenen nicht-ostdeutschen Adern weiter, und wahrscheinlich auch deshalb fühlen wir uns zum Beispiel einem Björn Höcke (Ostpreußen) oder einer Doris Wittgenstein (Schlesien) geistig-seelisch nahe, wie auch immer das zu erklären ist. 


Im Grunde können wir nur aus eigenem Leben und Erleben berichten: Diese familiär bedingte und tradierte ostdeutsche Denkkultur und ihr bzw. unser Ahnenwissen ist zwar staatlicherseits für immer und ewig verloren gegangen, im Grunde sogar ohne Not von den Landesverrätern Kohl, Genscher und von Weizsäcker verschenkt und für ein Appel und Ei vor allem an die Angelsachsen dies- und jenseits des Atlantiks verscherbelt worden, gerade und zuvorderst von den westdeutschen Kameralisten, Monetaristen und feucht-fröhlichen Zeitgenossen wie dem ersten BRD-deutschen Kanzler aus Köln, einem gewissen Konrad Adenauer (CDU), dem seine Franzosen jenseits des Rheins immer näher waren als die als „Polen“ verleumdeten eigenen deutschen Landsleute ostseitig der Elbe, die berühmt-berüchtigten Ostelbier, wobei es genauer gesagt die Deutschen jenseits der Oder-Neiße waren, die im Gegensatz zu ihm, also dem Westdeutschen, alles, wir wiederholen alles verloren haben, sogar ihre eigene Geschichte, Kultur und ihr kollektives Gedächtnis, dies eine deutsche Schande sondergleichen.


Würden wir die Redewendung gewisser jüdischer Zeitgenossen im Zusammenhang mit deren Erzählungen über deren Vorfahren im „Holocaust“ übernehmen, so würden wir bezogen auf unsere eigene rein deutsche Geschichte zum Zweiten Weltkrieg sagen wollen: Sie, die Ostdeutschen, sie wurden noch ein zweites Mal ermordet, von ihren eigenen Landsleuten im Westen. Sie wurden verraten und verkauft, und am Tage der „feierlichen“ Abstimmung der 2+4-Verträge im deutschen Bundestag, damals noch in Bonn am Rhein, wenn wir uns recht erinnern, mit großem Beifall akklamiert. 


Ja, es stimmt wohl: die Kohls, Schäubles, Genschers und das versammelte nicht-linke deutsche Parlament beklatschte bewußt die wiedergewonne Teileinheit von West- und Mitteldeutschland, also das Aufgehen der deutschlandbezogenen mittigen DDR in die westliche BRD.


Aber auf einer tieferen Ebene, sozusagen unbewußt, beklatschten diese BRD-Parlamentarier den Ausverkauf 750 Jahre ostdeutschen Landes, die freiwillige Preisgabe des Rechts auf Heimat von 15 Millionen vertriebenen Deutschen aus dem deutschen Osten, vor allem eben aus den deutschen Ostprovinzen Ostpreußen mit seinem Memelland, Westpreußen, Danzig, Pommern, Ostbrandenburg, Schlesien und dem Gebiet um Posen-Warthegau mit den ehemals deutschen Städten wie Posen, Lodsch, Bromberg oder Thorn. 


Wir fühlen, daß wir, obgleich mütterlicherseits aus dem Ruhrgebiet entstammend, und deshalb niemals so sein werden wie unsere „ostdeutschen“ väterlichen großbürgerlichen Vorfahren aus der Niederlausitz/Kreis Sorau, gelegen in der südöstlichsten Ecke der preußischen Provinz Brandenburg, aber eben jenseits der Oder-Neiße und südlich des Bobers gelegen, was heutige BRD-Brandenburger, die nur wenige Kilometer entfernt von dieser unserer väterlichen Heimat westlich der Oder-Neiße in Forst, Cottbus, Guben oder Frankfurt/Oder leben, nicht mehr kennen - der DDR-„Heimatkunde“-Unterricht läßt grüßen, denn eine „Vertreibung“ hatte es ja nach sozialistischer Bruderdenkweise nicht stattgefunden -, irgendwie diesem ostdeutschen Denken und Charakter doch verbunden sind, vielleicht sogar auch verpflichtet. Wer will es wissen? 


Und, jetzt schließen wir den Kreis und kommen zum finalen Punkt: So ein „westdeutsches“ opportunes, wie wir meinen niederträchtiges Verhalten eines Jörn Kruse ist und bleibt uns körperlich und seelisch zuwider. Wir stehen hier und können nicht anders. Wir bitten um Nachsicht.


Nebenbei: Daß der Kruse gerade die Zeit als Verbreitungsorgan für seine schändliche AfD-Schelte benutzt, verwundert nicht, denn dieses antideutsche und selbstgerechte deutsche „Kulturblatt“ aus der Mitte Hamburgs wurde ja maßgeblich von der Gräfin Marion v. Dönhoff geprägt, die zeit ihres Lebens ihre ostpreußische und ostdeutsche Heimat verraten und verkauft hat. Da finden sich wahrlich die richtigen Gesellen zusammen.


„TelAviv“, würde da der Franzose sagen.


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