hartwigbenzler

Von Störchen und anderen Unehrenhaften

Tweet von Beatrix von Storch vom 2.4.2020 auf die Zeit-Online-Meldung, Jörg Meuthen mache nun den Lucke und könne demnächst wie dieser seine Koffer packen.
Tweet von Beatrix von Storch vom 2.4.2020 auf die Zeit-Online-Meldung, Jörg Meuthen mache nun den Lucke und könne demnächst wie dieser seine Koffer packen.

Gewisse Damen und Herren innerhalb und außerhalb der #AfD waren etwas pikiert darüber, daß wir gestern die Frau Bundestagsabgeordnete aus Berlin, eine gewisse Beatrix von #Storch, wohlwollender Spitzname „Die Störchin“ - andere gibt es zwar auch, aber die behalten wir jetzt mal für uns, wir sind ja preußisch anständig erzogen worden, im Gegensatz zu anderen, egal.

Also gewisse Personen, die unsere Zeilen hier mitlesen, wofür wir Ihnen unseren herzlichen Dank aussprechen, waren not amused darüber, daß wir die geborene Herzogin von Oldenburg, ihr aktueller voller Name lautet Beatrix Amelie Ehrengard Eilika von Storch, kurz BAEEvS, dermaßen hart angegangen sind. „Bösartig“ wurde uns zugerufen.

Ja, das kann frau so sehen, das wollen wir konzedieren. Andere Personen, wir nennen mal beispielhaft die Eisfürstin des AfD-Nordens, also Doris Wittgenstein, genauer gesagt Doris Fürstin v. Sayn-Wittgenstein, kurz DvSW, waren da nicht so zartbesaitet und verstanden unsereren telos, also den Zweck unseres Schreibens, gespeist eben durch eine ganz bestimmt Ursache, will sagen einem ganz bestimmten Erfahrungshintergrund.

Um das nochmals klipp und klar zu sagen: Wir Deutsche vor allem, aber im Grunde wir Europäer, befinden uns seit Jahrzehnten, mindestens seit 1968, wahrscheinlich aber schon seit 1913, in einem existenziellen Überlebenskampf, also einem Kampf um das Sein oder Nichtsein der europäischen Völker. 

Hier geht es also nicht um irgendwelche Kaffeekränzchenbefindlichkeiten oder Sandkastenspielereien, hier geht es um alles oder nichts.

Die alles entscheidende Frage an Europa lautet deshalb seit über 100 Jahren: To be or not to be? 

Auf Deutsch: Wollen wir Europäer noch Europäer in der angestammten Art und Weise sein, oder wollen wir das nicht mehr?

Anders formuliert: Wollen wir den EU-Einheitsbrei weiter bis zur Neige auslöffeln oder wollen wir wieder die sicherlich gelegentlich scharfe, aber doch so gutschmeckende europäische Vielfalt-Allerlei goutieren? 

Wollen wir die EU-Flagge oder wollen wir die 47 europäischen Flaggen im Winde flattern sehen? 

Wollen wir uniformen ESC-Songs aus der Konsum-Konserve hören oder doch wieder die unzähligen, zumeist unbekannten und fast schon verschollen geglaubten europäischen Heimatlieder?

Wollen wir den todbringenden Weg von Angela #Merkel weitergehen, in den deutschen und europäischen Abgrund hinein, oder wollen wir den neuen, harten, aber glücksbringenden neuen Weg von Björn #Höcke beschreiten, trotz aller Hiobs-Sirenenklänge aus den politmedialen Funkstationen der OW-Globalisten?

Noch spezieller, bezogen auf die AfD: Wollen wir den Weg von #Lucke, #Adam, #Petry, #Meuthen, von #Storch, #Wolf, #Paul, #Kuhs, #Hütter, #Haug, #Protschka, #Pazderski, #Lucassen, #Junge oder #Nobis/#Schaffer/#Brodehl in die politische Bedeutungslosigkeit gehen? 

Oder wollen wir stattdessen doch besser den Weg von #Höcke, #Gauland und #Kalbitz beschreiten, zu neuem deutschen Glanz und Ruhm in Europa, together, ensemble, insieme mit all den anderen europäischen Völkern, von Lissabon bis Sankt Petersburg, von Reykjavik bis nach Athen?

Auf der untersten AfD-Mikroebene: 

BAEEvS oder BH?
Sie oder er?
Verrat oder Treue?
Unehre oder Ehre? 

Die Antwort ergibt sich von selbst. 

Merke: Mit der Dame aus Kisdorf sind wir schon lange fertig, eben aus eigener Erfahrung bzw. Beobachtung. Denn weder ist sie es, noch kann sie es, noch darf sie es sein. 

Das gilt für den Bundesvorstand, das gilt für die Bundestagsfraktion, aber erst recht gilt das für den Berliner Landesverband der AfD. 

#Pazderski ist ja schon Geschichte, mit ihm dann auch sein schwuler Knappe #Hansel

Auch BAEEvS wird bald Geschichte sein. Gott sei Dank.

Denn irgendwann soll es ja auch im Berliner AfD-Landesverband zu Neuwahlen kommen. 

Ohne die einzelnen Personen jetzt näher zu kennen, würden uns ad hoc schon drei Namen einfallen, die um Welten, wir wiederholen, um Welten einer BAEEvS vorzuziehen wären: 

- Dr. Gottfried Curio

- Roman Reusch (wobei mit Vorbehalt, wir sind da noch unschlüssig)

- Thorsten Weiß. 

Dazu noch drei, vier anständige Beisitzer, einer aus jeder Himmelsrichtung, dazu ein Schriftführer und ein Schatzmeister, das müßte doch vollkommen ausreichen. Alles, nur eben nicht BAEEvS.

Noch zur Bilderklärung, weshalb wir den Tweet von BAEEvS zeigen, also den Verweis von ihr auf den Oberst a.D. Rüdiger #Lucassen, letzterer Noch-Chef der AfD-NRW. 

Beide habe es die letzten zehn Tage mal wieder eindrucksvoll bewiesen, was für Fähnchen im Winde sie sind. 

Opportunistisch pur, karrieristisch ohne Ende, daß einem fast die Spucke wegbleibt, wenn man sich die Chutzpah dieser beiden Möchtegerngroß-Politiker zu Gemüte führt. 

Das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Da reitet der pensionierte NRW-Bundeswehrmann zunächst eine fast schon Schillsche Galoppade auf #Höcke und seinen #Flügel, als Anführer hoch oben aufgesattelt der treudoofe #Meuthen, befeuert und angeleitet durch die Hamburger und Berliner Führungs- und Schaltzentralen dieser Meuthisten, man schaue nur hinter die Kulissen. 

Diese Meuthisten wähnen sich schon am Ziele ihrer Sehnsüchte, als der AfD-Bundesvorstand mit 11 - 1 - 1 dem „Auflösungs“-Beschluß zustimmt, und prosten sich glückselig die Champagner-Gläschen zu, natürlich vor laufender ARD- und ZDF-Kamera. Man möchte ja unbedingt dazugehören.

Dann aber, als die nicht ganz so Doofen bei den Meuthisten merken, daß es dann doch ganz anders kommt als geplant, scheren die feinen Damen und Herren einer nach dem anderen aus, machen sozusagen die inverse, da freiwillige Reise nach Jerusalem, und am Ende steht nur einer noch da, allein auf weiter Flur, der von allem irgendwie nichts mitbekommen hat: Der auf dem Sattel sitzende, aber dieses Mal ohne Pferde und ohne Kavallerie, platt wie ein Flunder (das war jetzt nett von uns), auf dem Boden der AfD-Tatsachen zurückgeholt. Was für ein Bild des Jammers.

Denn mir nichts, Dir nichts, haben sich alle ach so Mutigen aus dem Staube gemacht und haben ihren arme Anführer weitergaloppieren, ihn ins offene Tichy-Messer laufen lassen. 

Siehe da, schwupp die wupp, schlugen sich diese feinen Herren und Damen, die noch gerade den Höcke und den Flügel aber so richtig zur Strecke bringen wollten, plötzlich wieder auf die andere Seite, robben sich mit letzter Kraft an das rettende Ufer und schlüpfen unter die sichere und schutzbringende Bettdecke von AfD-Oberpate Dr. Gauland, denn da ist es schön warm und kuschelig. Herzliche Grüße an Melanie A.. 

Also wirklich: Was für eine verlogenes, mieses und falsches Pack.

Fast kann einem der Jörg M. schon wieder leid tun, wie er da jetzt ganz alleine auf weiter Flur auf seinem Hosenboden sitzt und noch gar nicht mitbekommen hat, wie es um ihn final geschehen ist. Zum Glück ist er ja noch für vier weitere Jahre im EU-Parlament halbwegs finanziell abgesichert. Man hat ja eine dritte Ehefrau, zudem noch eine russische. Cela coute cher. CCC.

Deswegen werden wir ihn jetzt auch in Frieden lassen, also zumindest ab dem Zeitpunkt, wenn er seinen Rücktritt als AfD-Bundesvorsitzender erklärt haben wird. Denn als anständiger Deutsche tritt man nicht mehr auf einen am Boden liegenden Wehrlosen ein. Das machen Antifa, Spiegel, taz und Zeit, unser einer aber nicht.

Die anderen hingegen, zuvorderst BAEEvS und RL, können sich gewiß sein, daß wir deren erneutes schändliches Verhalten nicht übersehen haben. 

Ihre letzte Stunde in der AfD wird auch noch schlagen, wahrscheinlich früher als beide das jetzt noch für möglich halten. 

Wahrscheinlich wird erst die „Dame“ machtpolitisch geköpft werden, dann wird das NRW-Napoleonschen dran sein. 

Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. So wahr uns Gotte helfe. 

Denn final, um nicht anal zu schreiben: den Verrat mag man, aber den Verräter nicht. Das gilt auch für Blaublütige. 

„TelAviv“, so sagt der Franzose. 

Désolé. We are so sorry. 

Well - actually: not at all. 

Cheers!

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