hartwigbenzler

Pretty fat lame duck

Jetzt pfeifen es auch die Frankfurter Spatzen von den Handelsblätter Dächern: Jörg #Meuthen, aktueller Bundes-Ko-Sprecher der #AfD, ist, wie die Amis sagen würden, a pretty fat lame duck, also ein Vorsitzender auf Abruf. 

Daß er seine „politische Zukunft“ nicht erst diese Woche „verspielt“ hat, wie das Handelsblatt fälschlicherweise schreibt, sondern mindestens seit über einem Jahr, wenn nicht schon länger, ist jedem halbwegs informierten AfD-Beobachter schon lange klar.

Wie wir gestern schon sagten: Wenn er einen Restfunken an Ehre in seinem Körper hätte, würde er jetzt den Bundesvorsitz der AfD zur Verfügung stellen. Was hat er denn zu befürchten? Finanziell ist er für die nächsten vier Jahre gut aufgestellt, er kann mit seiner dritten Ehefrau, der netten Natascha, kreuz und quer durch die europäischen Lande düsen und ihr die Sehenswürdigkeiten Europas zeigen. 

Er kann dann außerdem, stressbefreit, endlich ein Weight Watchers Programm in Angriff nehmen und seinen Body ein wenig straffen. Er sollte sich da ein Beispiel an den Thüringer Ruhrpottler Stephan #Brandner nehmen, der optisch schon weitaus mehr aus sich gemacht hat und demnächst, wir erwähnten das schon, möglicherweise der Marlon Brando oder Al Pacino der AfD sein könnte, woran man sieht, daß scharfer weiblicher Einfluß auch von Vorteil sein kann. Wir können da nur neidlos und anerkennend unseren Hut Richtung Gera und Berlin ziehen.  

Wenn Meuthen ein paar Eier mehr in der Hose hätte und nur halbwegs den Anstand und Charakter von einem Oskar #Lafontaine hätte, der letztere hat ja wirklich was in der Birne und versteht wirklich was von Finanzen und Volkwirtschaft, nur ist er durch seine saarländisch-welsche Abstammung dermaßen antideutsch eingestellt, daß wir noch heute den lieben Gott dafür danken, daß Birne Kohl und nicht er, der Napoleon von der Saar, 1990 die erste BRD/DDR-deutsche Bundestagswahl gewann, denn sonst hätten wir noch heute kein einiges, deutsches Vaterland, also zumindest formal auf dem Papier.

Womit wir wieder bei der Essener Politflasche Jörg Meuthen wären, der sich immer noch für einen klugen Politikstrategen hält, und glaubt, mit seinem Spaltungsvorschlag von AfD-West und AfD-Ost, also einem Getrennt-Marschieren-Gemeinsam-Schlagen-Ansatz, könne die patriotische freiheitliche soziale blaue Bewegung, also die Alternative für Deutschland, als ganzes mehr Stimmen gewinnen als im aktuellen geschlossenen Kampfverband, wie dies auch der recht belesene, immer noch schwer aktive und durch und durch gläubige Christ aus Rostock, der in der Partei leider immer noch geächtete Landtagsabgeordnete Holger Arppe, vorgetragen hat.

Nein, werte Herren aus West und Ost, da irren Sie beide, aber gehörig und kolossal. Lesen Sie bitte das, was Dr. Hans-Thomas #Tillschneider (AfD-#Sachsen-#Anhalt und AfD-#Flügel) dazu geschrieben hat. 

Im Grunde ist er, politisch gesehen, der schärfste und härteste der drei AfD-Flügel-Spitzenleute, denn Andreas #Kalbitz ist zwar der unermüdliche Netzwerker und Mehrheiten-Organisator, und das mit großem und beeindruckendem Erfolg, aber, das weiß er selbst, nicht der kommende Dekan der Potsdamer Universität. 

Und auch Björn #Höcke, unser aller geliebter und hochverehrter Ost-West-Leuchtturm, der so viel Luft in seinen Lungen hat, so viel Durchhaltevermögen, so viel männliche Kraft in sich hat, daß wir nur ehrfürchtig gen Erfurt und Bornhagen schauen können, was dieser vierfache Familienvater und Oberstudienrat aus dem Hessischen schon alles auf die Beine gestellt hat, daß er in unseren Augen bereits jetzt  schon eine lebende Legende der bundesrepublikanischen Geschichte geworden ist, trotz aller Häme, allem Dreck, allem Spott, der über ihn die letzten Jahre, bis zum heutigen Tage, über ihn medial ausgeschüttet worden ist, daß wir uns immer noch verwundert die Augen reiben, wie das ein Mensch überhaupt aushalten kann, ohne seelisch verrückt oder krank zu werden. 

Wahrlich, Björn Höcke war und ist ein Geschenk des Himmels für uns deutsche Patrioten, ein Gesandter des Heils, der mit uns - vielleicht - den Weg der Wiederauferstehung des deutschen Volkes beschreiten wird, wenn es denn der liebe Gott so will. 

Aber Björn Höcke ist nun mal auch ein nur Mensch, ein Mann voller Liebe, Güte und menschlicher Wärme, also im Grunde auch ein zarter, feinfühliger, zutiefst menschlicher Mann, der so anständig, menschlich korrekt und unprätentiös ist, daß wir in großer Sorge sind, einer der unzähligen Neider in seinem näheren wie auch ferneren Umfeld, innerhalb der Partei, fast die gefährlicheren, aber auch außerhalb der Partei, könnten ihm eines Tages doch noch den politischen Todesstoß verpassen, von hinter in seinen Rücken, wie Hagen von Tronje, das Verräterschwert (oder die Verratslanze) in den Rücken rammen, nur um sich einen billigen Vorteil zu erhaschen. 

Nein, das darf nicht sein, das soll nicht sein, das wird nicht sein. 

Die AfD und damit das deutsche Volk darf nicht den Weg der #Nibelungen und damit den seines finalen Unterganges beschreiten, sondern soll und muß die Lehren der Geschichte endlich einmal lernen. Da wären wir wieder bei dem Herrn Doktor #Tillschneider, dem klugen Islamwissenschaftler und scharf denkenden Politkstrategen aus Siebenbürgen, der AfD-Graf Drakula mit dem messerscharfen Intellektuellenbiß, der mit seinem Verstand die allgemeine bundespolitische wie auch die spezielle AfD-seitige Gefechtslage voll durchdrungen und goldrichtig erfaßt hat, wer wie wo in der Partei steht und was nun als nächster Schritt im Überlebenskampfe der AfD, wo ipso des deutschen Volkes, ansteht.

Wie kommen wir nun aus diesen geistigen, mystischen, ja fast epischen und edlen Höhen wieder runter auf den schnöden, harten, schmierigen und versuchtem Boden der Meuthistischen Krämer-Welt herunter, in der sich die Aalglatten, die Antichambrierer, die Windigen und die AfD-Schmierlappen bewegen, die wie Kröten im politischen Sumpf beheimatet sind und dort ihr ekelhaftes, mieses und niederträchtiges Taktierersüppchen kochen? 

Ja, wahrscheinlich müssen wir dafür, der schreckliche Tod des #CDU-Finanzministers hat es uns gezeigt, ins Hessische gehen, wo, warum auch immer, seit Jahrzehnten ein Feuchtbiotop für politische Machenschaften zu herrschen scheint, über den wir hier weder sprechen noch reden wollen, denn wir hängen an unserem Leben. Joseph #Fischer, Roland #Koch, Volker #Bouffier, Andreas #Temme und, auf Kreisklassenebene, aber nach höherem streben, ein gewisser Robert #Lambrou lassen grüßen. 

Liegt es am Äppelwoi, liegt es an der zentralen Lage in der aktuellen BRD, liegt es am Wirtshaus zu Spessart, liegt es am fehlenden Zugang zum Meer? Wir wissen es nicht. 

Warum floriert vor allem im Hessenlande das politische deutsche Drecksgeschäft so sehr, das wir es hier im hohen Norden eigentlich gar nicht fassen können, denn so verquer können wir gar nicht denken, oder, wie eben der Joseph aus Ungarn mal sagte, mit Verlaub, ich könnte nur noch kotzen bei soviel Dreck und Sumpf. Wer es nicht glaubt: Man lese dazu nur das Buch von Hellmuth Karasek, „Das Magazin“, und die entsprechenden Passagen zum Hessenlande, worauf wir dankenswerterweise von einem Hamburger Spiegel-Insider hingewiesen wurden? Übel, übel, sprach der Dübel, und verschwand in der Wiesbadener Wand.

„TelAviv“, wie der Franzose sagt, so und nicht anders ist nun mal das politische Leben. Wer anderes glaubt und gut gemeint aber falsch gedacht, immer noch der Meinung ist, man könne im politischen Geschäft allein mit Wissen, Fleiß und Anstand etwas bewirken und erreichen, nein, der hat es wahrlich nicht verstanden. Herzliche und liebe Grüße nach Heilbronn.

#Machiavelli hat es in seinem Standardwerk Il #Príncipe treffend beschrieben. Tillschneider kennt es, Höcke kennt es, Kalbitz auch. Meuthen? Nein, lassen wir es, das sind wahrlich Perlen vor die Säue geworfen.

Da wir ein gläubiger und friedfertiger Zeitgenosse sind, und, Erich #Mielke läßt grüßen, eigentlich liebe ich doch alle, alle Menschen, ja, selbst die Meuthens, Lambrous, Wolfs, Pauls, Pazderskis und wie sie alle heißen mögen, diese selbsternannten Oberpolitikstrategen. 

Denn, und das kann man wohl bei #Hegel lernen, den wir nicht gelesen haben und wenn dann wahrscheinlich nicht mal ansatzweise verstanden hätten, aber dafür sollten wir vielleicht mal wieder an die Havel fahren, oder auch nach Lichtenberg, um uns mit noch lebenden Hegel-Experten zu unterhalten, jedenfalls kann man anscheinend bei Hegel verstehen, daß das Negative zwingendermaßen zum Positiven gehört, also die These ohne die Antithese nicht verstanden werden kann, und nur darüber zur eigentlichen Synthese, also zur Erkenntnis kommen kann. Und das gilt auch im Trivialen wie im Banalen, also im parteipolitischen Geschäft. Also positiv ausgedrückt: wir müssen diesen Meuthisten dankbar dafür sein, daß sie da sind, denn ohne sie, dem Schatten, wüßten wir vielleicht nicht so recht, wo das Licht ist.

Und, ganz unpathetisch und politisch sachlich: es ist nun mal System-immanent, daß dieser Schatten immer da sein wird, oder kennt jemand ein Etwas ohne Schatten, wenn denn das Licht scheint, denn, listen my dear: that‘s bloody fucking politics. Oder, wie mal ein berühmter deutscher Politiker sagte: die Korruption gehört zur Demokratie wie die Laus zum Russenpelz. 

Ja, ach, könnten wir die AfD entlausen, sie von dieser politischen Läuse-Plage befreien, es würde uns nichts nützen. Denn sofort kämen neue Läuse nach, würden die Seuchen und die Krankheiten wieder übertragen, denn so ist es nun mal Politik.

Der Vorteil des hier beschriebenen ehernen Politikgeschäfts und der personell klar benannten AfD-Protagonisten liegt aber nun mal darin, daß unsereins und alle anderen Klarsichtigen wissen, wer sie sind, wie sie sind, wo sie sind. Sie sind markiert, sie sind erkannt. 

Wir wissen, wie sie ticken, wir wissen, vor wem wir uns in Acht nehmen müssen, wem wir partout nie und nimmer vertrauen dürfen. Holzauge sei wachsen. Nebenbei: Herzliche Grüße auch nach Bayern an die blonde holde Katrin #Ebner-Steiner. Möge sie die Lehren des Geschichtsunterrichts nicht vergessen haben, sonst wird das noch ein böses #Söder-Ende nehmen.

Deswegen, wir waren ja im finalen Versöhnungsmodus, Ostern, das Fest der Auferstehung, steht vor der Türe. So wollen wir gemeinsam ein Stoßgebet nach Brüssel senden: 

Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
gib dem Jörg die Kraft,
und die Macht,
einmal in seinem Leben
über seinen Schatten zu springen,
gib ihm vor allem die Zuversicht,
daß alles für ihn gut ausgehen wird,
daß er nicht als Bettler am hessischen Wegesrande enden wird,
und führe im fort von der Versuchung zu glauben,
er und nur er allein  könne die AfD führen,
sondern erlöse ihn von dem Bösen,
vergib ihm all seine Schuld,
und bitte, bitte, erlöse uns von diesen seinen Qualen
und schenke ihm die Einsicht,
er möge seinen Rücktritt vom AfD-Bundesvorsitz erklären,
heute, bitte heute,
damit uns allen noch mehr Leid,
noch mehr Qual erspart bleibe,
damit Dein Reich komme,
Deine Kraft,
für unsere deutsche Herrlichkeit,
in Ewigkeit, 

Amen.

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