hartwigbenzler

Wie Phoenix aus der Unions-Asche

https://www.theeuropean.de/ansgar-graw/gruene-verlieren-in-umfragen/

Die Union erklimmt in den Bundeswahlumfragen neue alte Höhen, bei Forsa schon 37%. Wie Pheonix aus der Asche. Merkel freut’s. Gleichzeitig stürzen die Grünen ab, jetzt nur noch Platz 3 mit 16% hinter der SPD bei 17%. Die AfD bei 9%.
Die Union erklimmt in den Bundeswahlumfragen neue alte Höhen, bei Forsa schon 37%. Wie Pheonix aus der Asche. Merkel freut’s. Gleichzeitig stürzen die Grünen ab, jetzt nur noch Platz 3 mit 16% hinter der SPD bei 17%. Die AfD bei 9%.

Treffende Analyse von Ansgar #Graw, ehemaliger Redakteur bei der Jungen Freiheit (#JF), seit Jahren nun für den Axel #Springer Verlag schreibend, vor allem die Welt, schreibt im European eine aus unserer Sicht treffende Analyse über den Niedergang der #Grünen in den Wahlumfragen. 

Den Grünen wird in Krisen-Zeiten kaum Kompetenz zugeschrieben, diese Krisen zu überwinden, denn sie werden als Schön-Wetter-Partei bei den allermeisten Wählern wahrgenommen, zu recht, wie wir meinen, die sich um das „Klima“, die Kröten am Wegesrand oder den Schierlings-Wasserfenchel an der Elbe kümmern können, also gesellschaftlich gesehen reine Luxusprobleme. 

Wenn es um die nackte Existenz geht, wenn sich die Selbständigen, die Betriebsleiter, die Freiberufler, Väter und Mütter die Frage stellen, wie sie morgen noch ihre Rechnungen bezahlen wollen, dann ist diesen Deutschen, ganz normal, das Überleben des Schierlings-Wasserfenchels vor dem Hamburger Hafen erst einmal nicht so wichtig. Irgendwie nachvollziehbar, wenn man nicht so ideologisch verbohrt wäre wie das eben die Habecks und Baerbocks sind.

Ergo: #Merkel, #Söder & Co., also die #Union, steigt wieder in den Umfragen, bei Forsa steht sie schon bei 37%, plus 11% in nur einem Monat.

Die Grün*Innen stehen dagegen nur noch bei 16%, minus 8% im selben Zeitraum.

Auch die schon längst Totgesagte #SPD bekommt langsam wieder Oberwasser und liegt jetzt bei Forsa bei 17%, plus 2% (Achtung: Forsa-Chef Güllner ist aktives SPD-Mitglied und notorischer #AfD-Hasser, muß man immer mitbedenken bei den Forsa-Umfragen).

Die AfD ist von 11% auf 9% gesunken, die #Linken von 10% auf 8%, die #FDP unverändert bei 6%. Klar, wer bitte braucht noch die FDP?

Aus dieser Wählerstimmungentwicklung ist auch nachvollziehbar, warum Merkel, Söder & Co., also eben auch der Söder-Fan-Club namens „#Bild-Zeitung“, auch wirklich alles daran setzen, daß diese #Corona-Krise so lange wie möglich anhält, also Stand heute ja mindestens bis zum 20. April, einem Datum, das uns an irgendein geschichtliches Ereignis erinnert, aus dem 19. Jahrhundert. Ist zu lange her, haben wir gerade vergessen.

Aus rein wahltaktischen Gründen dürfte man also im #Konrad-#Adenauer-Haus (KAH) in Berlin die Stellschrauben für die Machtübergabe von Merkel an, ja, aus ihrer Sicht natürlich lieber an Armin #Laschet, der Aachener Islam-Printe, der auch gerne kurdische Köstlichkeiten schleckt, wie uns zugetragen wurde, hin und her drehen. 

Denn nicht so weit weg, in Tempelhof, drehen ja die Bild-Macher ständig an ihren Überschriften und Texten, wie sie denn nun den Söder, Markus optimal in Stellung bringen. So gesehen ist das eben auch ein Wettkampf zwischen zwei Gebäuden in der Bundeshauptstadt, und so wie es aussieht hat zwar in der Wählergunst der Axel-Springer-Konzern die Nase vorn, aber die Klingelhöferstraße hat geschickt gekontert und hat ihr altes Schlachtroß, also eben Angela Merkel, wieder nach vorne geschoben. Nebenbei: auch große in der Bild-Zeitung, also im selben Blatt, wo der Söder gepusht wird.

Ist eben von großem Vorteil, wenn sich die beiden Damen #Springer und Merkel so gut verstehen, und man sich die Politbälle hin und her werfen kann, bei der bestmöglichen Steuerung des angeblichen Wählerwillens. So geht nun mal die BRD-Demokratie anno 2020. Hat ja über 75 Jahre gedauert, bis wir diesen Zustand erreicht haben.

Herr Graw, der ja seit längerem Teil dieses politmedialen Komplexes in Diensten von Friede Springer ist, und sein Konto um ein Vielfaches aufgebessert hat seit den erbärmlichen Tagen bei der Jungen Freiheit, also zumindest aus pekuniärer Sicht. 

Selbst unsereins kann da mitreden, denn wir hatten mal, war es 1997, war es 2000, wir wissen es nicht mehr so recht, für einige Wochen bei der JF und Dieter #Stein hospitiert und dachten für einen Monat an eine redaktionelle Laufbahn. Damals wurde nichts daraus, genauso wenig, wie unsere beabsichtigte politische Karriere bei der CDU scheiterte. 

Wir erinnern an unserer tête-à-tête mit Angela Merkel im Aufzug des Konrad-Adenauer-Hauses 2001, als wir als politischer Frischling, aus dem #EU-Parlament in Brüssel kommend, als Bundesgeschäftsführer bei der #SeniorenUnion der CDU Deutschlands anheuerten, damals noch unter der jovialen Führung des Helmut #Kohl-Duzfreunds Bernhard #Worms aus Köln. Zwei Sekretärinnen, eine wissenschaftliche Referentin, schönes großes Büro mit dem Blick auf den Reichstag. Hätte wäre könnte, sollte aber nicht sein. 

Denn wir drückten im Aufzug, also angesichts Angela in einem Abstand von mindestens einer Armlänge, auf den Aufzugsknopf nach oben, nicht nach unten, in den Keller, was wir im Nachhinein, siehe 2015, hätte natürlich machen müssen.

Nur wie konnten wir damals, im April 2001, ahnen, was über 14 Jahre später diese Frau entscheiden bzw, besser gesagt nicht entscheiden würde? Das kann uns bei bestem Wissen heute nun wirklich keiner vorwerfen.

19 Jahre später, fast auf dem Tag genau, tippen wir also diese Zeilen und verfolgen mit Interesse die aktuellen politischen Entwicklungen, national wie international, und sind gespannt, wie lange sich das deutsche Volk noch an dem Corona-Nasering wird herumführen lassen. An der Basis brodelt es ja doch schon gewaltig, zumindest bei denen, die halbwegs etwas in der Birne haben. 

Noch halten die Dämme, noch wirkt die deutsche Presse, die das deutsche Volk mehrheitlich mit der Corona-Angst im Merkel-Griff hat und als perfekter Hofberichterstatter die Regierungsarbeit der GroKo lobt. Selbst die Umfragewerte des Hamburger Schwuso-Mitgründers Olaf #Scholz steigen wieder. Wer hätte das nach dem Cum-Ex-Hopp-Skandal vor einigen Wochen noch glauben mögen.

Aber alles hat ein Ende, und das Erwachen nach dem Corona-Kater wird fürchterlich schmerzhaft sein. Da wird dem Ansgar Graw sein gut gefülltes Konto auch nicht weiterhelfen. „TelAviv“, sagt der Franzose. C‘est la vie.

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